Wege in die Ausbildung (einfache Sprache)

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In Deutschland gibt es verschiedene Wege, eine Berufs-Ausbildung zu machen. Hier erfährst du, welche Wege es gibt. Du lernst auch, wie lange die Ausbildung dauert, was du brauchst und welche Unterstützung es gibt.

Die Ausbildung in einem Betrieb

Du lernst an 2 Orten: im Betrieb und in der Berufs-Schule. Deshalb heißt es „duale“ Berufs-Ausbildung. Dual bedeutet: an 2 Orten. Im Betrieb lernst du, welche Aufgaben zu dem Beruf gehören. Du übst, was du später bei der Arbeit machen wirst. In der Berufs-Schule lernst du das Wissen für deinen Beruf.

Ein Beispiel ist die Ausbildung als Friseurin oder Friseur. Du übst, wie du Haare schneidest und stylst. In der Berufs-Schule lernst du, was du über Haare, Pflege und den Umgang mit Kundinnen und Kunden wissen musst.

Weitere Beispiele für duale Ausbildungen:

  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Tischler/in

Welchen Schul-Abschluss du brauchst, hängt von der Ausbildung ab. Für manche Ausbildungen reicht ein Haupt-Schul-Abschluss. Zum Beispiel für die Ausbildung als Maurerin oder Maurer. Für andere Ausbildungen brauchst du einen Realschul-Abschluss. Zum Beispiel für die Ausbildung als Kauffrau oder Kaufmann für Büromanagement.

Sie dauert je nach Beruf 2 bis 3,5 Jahre.

Während der Ausbildung bekommst du Geld. Das heißt Ausbildungs-Vergütung. Dein Betrieb zahlt sie dir jeden Monat. Manchmal reicht das Geld nicht. Zum Beispiel für Fahr-Geld oder deine Unterkunft. Dann kannst du Unterstützung bekommen. Frag bei der Berufs-Beratung nach.

  • Die duale Ausbildung bereitet dich gut auf die Arbeits-Welt vor.
  • Mit dem Abschluss kannst du in vielen Betrieben arbeiten.
  • Du kannst dich nach der Ausbildung weiterbilden und Karriere machen.

Die Berufs-Ausbildung in einer Schule

Du machst die Ausbildung in besonderen Schulen. Sie heißen zum Beispiel Berufs-Fachschulen oder Berufs-Kollegs. Du lernst meistens in der Schule. Dort lernst du, was für den Beruf wichtig ist.

Außerdem machst du Praktika in bestimmten Betrieben oder Einrichtungen. Dort wendest du an, was du in der Schule gelernt hast.

Die schulische Ausbildung gibt es zum Beispiel in der Pflege. Dazu gehört die Ausbildung als Altenpflegehelferin oder Altenpflegehelfer. In der Schule lernst du, wie du Menschen im Alltag unterstützt und pflegst. Im Praktikum übst du das direkt mit Bewohnerinnen und Bewohnern oder Patientinnen und Patienten. Nach der Ausbildung hast du gute Chancen auf eine Arbeits-Stelle. Denn in der Pflege werden viele Fach-Kräfte gesucht.

Weitere Beispiele für schulische Ausbildungen:

  • Heilerziehungspfleger/in
  • Sozialassistent/in

Welchen Schul-Abschluss du brauchst, hängt von der Ausbildung ab. Für manche schulischen Ausbildungen reicht ein Haupt-Schul-Abschluss. Zum Beispiel für die Ausbildung als Pflegeassistentin oder Pflegeassistent. Für andere brauchst du einen Realschul-Abschluss. Zum Beispiel für die Ausbildung als Heilerziehungspflegerin oder Heilerziehungspfleger.

Sie dauert je nach Beruf 1 bis 3,5 Jahre.

Bei einer schulischen Ausbildung bekommst du meistens kein Geld. Du kannst aber Unterstützung bekommen. Ob das möglich ist, hängt von deiner Situation ab. Frag bei der Berufs-Beratung nach.

  • Du kannst dich nach der Ausbildung weiterbilden und Karriere machen.
  • Bei manchen schulischen Ausbildungen kannst du zusätzlich einen höheren Schul-Abschluss machen.

Wichtig:Info: Bei einer Behinderung oder gesundheitlichen Einschränkung unterstützt dich die Reha-Beratung. Die Reha-Beratung ist die Beratung für Berufliche Rehabilitation und Teilhabe. Gemeinsam findet ihr den passenden Ausbildungs-Weg für dich. Mach einen Termin aus!

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