Die Anzahl an Arbeitsstunden für Au-pairs variieren je nach Land. In einigen Ländern wie in Deutschland oder den USA gibt es offizielle Regeln zur Arbeitszeit. In den USA sind das beispielsweise maximal 45 Stunden pro Woche. Andere Länder haben kein offizielles Au-pair-Programm und damit auch keine Arbeitszeitregelung.
Mit Verweis auf den Au-pair-Grundgedanken der Gegenseitigkeit solltest du als Au-pair jedoch nicht mehr als 30 Stunden die Woche arbeiten – Kinderbetreuung eingeschlossen. Auch stehen dir bei einem 12-monatigen Aufenthalt als Au-pair 4 Wochen Urlaub zu.
Auf der Seite AuPairWorld findest du eine Tabelle mit den typischen Arbeitszeiten für die einzelnen Gastländer.
Tipp:Tipp: Achte darauf, dass Regelungen wie Urlaub und Arbeitszeit schriftlich in deinem Au-pair-Vertrag festgehalten sind. Dann wissen beide Parteien über ihre Rechte und Pflichten Bescheid.
Vorteile und Herausforderungen
Ein Au-pair-Aufenthalt hat wie alle Gap-Year-Programme Vor- und Nachteile.
Die Vorteile sind:
- Du lernst eine andere Kultur und Sprache kennen.
- Du machst durch die Kinderbetreuung vielfältige pädagogische Erfahrungen, die dir später in der Ausbildung, im Studium, im Beruf oder bei deinen eigenen Kindern nützlich sein können.
- Du lernst, unabhängig von Freunden und Familie auf eigenen Beinen zu stehen und entwickelst eigene Lösungsansätze für Herausforderungen.
Mögliche Herausforderungen könnten sein:
- Dir fehlen deine Freunde und deine Familie.
- Dir fällt es schwer, die Landessprache zu lernen.
- Du tust dich schwer mit deinen Gastkindern.
- Du musst zu viel arbeiten und hast kaum Freizeit.
- Du musst deinen Tagesablauf gut strukturieren, um nebenbei ausreichend Zeit für deine Ausbildungs- oder Studienbewerbung zu finden.
Häufige Fragen zu Au-pair-Aufenthalten