Was du in der Ausbildung verdienst

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Wie viel Geld du in der Ausbildung verdienst, ist unterschiedlich. Es kommt zum Beispiel darauf an, welchen Beruf du lernst, in welcher Branche und Region du arbeitest und ob dein Betrieb tarifgebunden ist.

Dual oder schulisch – das macht beim Geld einen Unterschied

Eine duale Ausbildung findet in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb statt. Für deine Arbeit im Betrieb bekommst du eine Ausbildungsvergütung. Wie hoch diese ist, hängt unter anderem von deinem Beruf, der Region und der Tarifbindung deines Betriebs ab.

Wichtig:Tipp:Info: Ob dein Ausbildungsbetrieb tarifgebunden ist, kannst du im Ausbildungsvertrag nachschauen oder direkt im Betrieb erfragen. Tarifverträge werden zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden ausgehandelt und legen oft höhere Vergütungen fest als die gesetzliche Mindestgrenze.

Du bekommst mindestens die Vergütung, die im Tarifvertrag festgelegt ist. Wie hoch sie ausfällt, hängt von der Branche und der Region ab.

Hier gilt die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung. Dein Betrieb darf dir nicht weniger zahlen, kann aber auch mehr bezahlen. Wie hoch die Mindestausbildungsvergütung aktuell ist, erfährst du zum Beispiel auf der Webseite des Bundesinstitut für Berufsbildung.

Bei schulischen Ausbildungen sieht das anders aus: Hier lernst du überwiegend an einer Berufsfachschule und bekommst in der Regel keine Vergütung. Eine Ausnahme gilt zum Beispiel für Pflegeberufe – dort wird ein Ausbildungsentgelt gezahlt. 

Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du aber nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) Leistungen für Schülerinnen und Schüler erhalten. Ob und wie viel BAföG du bekommst, hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel vom Einkommen deiner Eltern.

Mehr Infos zum BAföG und anderen finanziellen Hilfen, die du für deine Ausbildung beantragen kannst, findest du im Beitrag Finanzielle Unterstützung für deine Ausbildung.

Teilzeitausbildung: Weniger Stunden, weniger Geld?

Manchmal ist eine Ausbildung in Vollzeit nicht möglich – zum Beispiel, weil du ein Kind betreust. Dann kannst du deine Ausbildung unter bestimmten Voraussetzungen auch in Teilzeit machen.

Dabei arbeitest du weniger Stunden pro Woche. Dafür verlängert sich die Ausbildungsdauer – maximal auf das 1,5-Fache der regulären Ausbildungszeit. Aus 3 Jahren können also zum Beispiel 4,5 Jahre werden.

In der Regel wird auch die Vergütung an die reduzierte Arbeitszeit angepasst. Manche Betriebe zahlen aber auch in Teilzeit die volle Vergütung. Deshalb lohnt es sich, frühzeitig nachzufragen. Mehr Infos findest du im Beitrag Ausbildung in Teilzeit.

Vergütung ist nicht alles – so findest du den richtigen Beruf 

Eine gute Bezahlung während deiner Ausbildung ist toll. Trotzdem sollte sie nicht das einzige Kriterium bei der Berufswahl sein. Langfristig wichtiger als die Vergütung ist die Frage: Passt der Beruf zu dir? Wenn du morgens gerne zur Arbeit gehst, weil die Aufgaben dir liegen und dir Spaß machen, zahlt sich das aus – auch finanziell, weil du in einem Beruf, der zu dir passt, eher Leistung zeigst und dich weiterentwickelst.

Noch nicht sicher, wo deine Stärken liegen? Mit dem Berufsorientierungstest Check-U kannst du deine beruflichen Stärken testen und herausfinden, welche Berufe dazu passen.

Außerdem lohnt sich ein Blick auf die Zeit nach der Ausbildung: Wie entwickeln sich die Verdienstmöglichkeiten? Welche Weiterbildungs- oder Aufstiegsmöglichkeiten gibt es? Schau dir im BERUFENET gezielt an, wie sich das Gehalt in deinem Wunschberuf nach der Ausbildung entwickelt, bevor du dich entscheidest.

Tipp:Tipp: Vergleiche nicht nur die Ausbildungsvergütung, sondern auch das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung. Das gibt dir ein realistischeres Bild davon, was dich in dem gewählten Beruf erwartet.

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