Ins Ausland gehen

Du willst die weite Welt kennen lernen? Ob Kinder betreuen, reisen und arbeiten, Sprachen lernen oder Freiwillige Dienste leisten: Lies nach, welche Möglichkeiten du hast.

Mit einem Sprachkurs kannst du deine Kenntnisse einer Fremdsprache vertiefen oder eine neue lernen. Das kann für dein späteres Studium nützlich sein, etwa wenn du Sprachwissenschaften studieren willst. Auch im Berufsleben sind Fremdsprachenkenntnisse gefragt.

Am besten lernt man eine Sprache in dem Land, in dem sie gesprochen wird.

Gut zu wissen: Es gibt viele Agenturen, die Sprachkurse und Sprachreisen anbieten. Sie vermitteln dich an eine Sprachschule und kümmern sich um eine Unterkunft für dich. Die Kurse sind unterschiedlich lang – von einer Woche bis zu mehreren Monaten.

Weitere Informationen findest du auf abi.de.

Ja, das ist möglich. Dafür gibt es spezielle Freiwilligendienste:

Grundsätzlich ja. Dabei solltest du jedoch beachten, dass ein Praktikum nicht in jedem Land gleich aussieht. Manchmal wird der Begriff für Ferienarbeit oder einen befristeten Job verwendet. In vielen Ländern kann man ein Praktikum nur im Rahmen eines Studiums oder einer Ausbildung machen.

Als Au-Pair lebst du im Ausland bei einer Familie und betreust deren Kinder. Dafür bekommst du Essen und Unterkunft gestellt. Außerdem gibt es ein monatliches Taschengeld. Um Au-Pair werden zu können, musst du grundsätzlich:

  • ledig und kinderlos sein,
  • einen Schulabschluss haben,
  • rund 200 Stunden Erfahrung in der Kinderbetreuung haben und
  • zwischen 18 und 30 Jahre alt sein.
  • Teilweise wird auch der Führerschein vorausgesetzt.
  • Außerdem solltest du Kenntnisse in der Landessprache haben. Diese kannst du meist zusätzlich mit einem Sprachkurs vor Ort verbessern.

Es gibt viele Agenturen, die dich bei der Suche nach einer Gastfamilie unterstützen. Sie helfen dir bei Problemen und stellen Kontakt zu anderen Au-Pairs her. Oft bieten sie Vorbereitungskurse an.

Gut zu wissen: Bei abi>> findest du mehr über einen Auslandsaufenthalt als Au-Pair.

Du willst umher reisen und dir das nötige Kleingeld unterwegs verdienen? Dann ist Work & Travel das Richtige für dich. Dabei besserst du deine Reisekasse mit Gelegenheitsjobs vor Ort auf.

Für Länder außerhalb der EU brauchst du ein spezielles Visum – in Kanada, Neuseeland und Australien etwa das „Working Holiday-Visum“. Dafür musst du mindestens 18 Jahre alt sein. Es gibt viele Agenturen, die dich bei der Beantragung unterstützen und dir helfen, dich vor Ort zu orientieren. Du kannst aber auch auf eigene Faust losziehen.

Erfahrungsberichte und Reportagen zu Work & Travel kannst du bei abi.de nachlesen.

Gut zu wissen: Oft reicht das, was du unterwegs verdienst, nicht aus. Du solltest also schon vorher Geld gespart haben. In einigen Ländern musst du das sogar nachweisen, um ein Visum zu bekommen.

Innerhalb der EU kannst du als EU-Bürgerin oder -Bürger überall arbeiten. Du brauchst in der Regel keine Erlaubnis dazu.

In anderen Ländern benötigst du ein Visum, das es dir erlaubt, zu arbeiten. Einige Länder bieten jungen Menschen das „Working Holiday“-Visum für einen Work & Travel-Aufenthalt an. Darüber hinaus gibt es in fast jedem Land die Möglichkeit, ein klassisches Arbeitsvisum zu beantragen. Dieses ist jedoch manchmal sehr schwer zu bekommen.

Bevor du eine Reise in ein fremdes Land planst, solltest du dich über die Einreisebestimmungen informieren. Einzelheiten findest du beim Auswärtigen Amt.

Außerdem solltest du eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Deine deutsche Krankenversicherung gilt innerhalb der meisten EU-Länder sowie der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island, zudem in Mazedonien und Serbien.

Gut zu wissen: Ein bereits zugesagter Studienplatz verfällt, wenn du ihn nicht antrittst und stattdessen als Au-Pair arbeitest, auf Reisen gehst oder arbeitest. Nur bei einem Freiwilligendienst im In- oder Ausland bleibt er erhalten. In diesem Fall kannst du deinen Studienplatz nach dem Ende des Dienstes antreten. Du musst dich allerdings erneut bewerben.