Stärken und Interessen

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Videos

Hinweis: Einige dieser Videos wurden aus den eingestellten Portalen abi.de bzw. planet-beruf.de in das neue meinBERUF-Portal übernommen.

Stärken

In diesem Video siehst du, dass Einfühlungsvermögen eine wichtige Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit im Berufsleben ist.

Wenn du handwerkliches Geschickt besitzt, kannst du zum Beispiel verschiedenes Werkzeug korrekt auswählen und benutzen. In diesem Video siehst du ein Beispiel.

Hier zeigt Timur, dass gute Kommunikationsfähigkeit bei der Arbeit notwendig ist, um Missverständnisse zu vermeiden.

In diesem Video siehst du, warum Konfliktfähigkeit im Berufsleben eine wichtige Rolle spielt, zum Beispiel im Umgang mit Gästen in der Gastronomie.

Hast du eine kreative Denkweise? Hier siehst du, dass es hilfreich im Beruf ist, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

In diesem Video zeigen dir Ali und Diana, wie sie ein LED-Licht programmieren. Ihre anfänglichen Probleme können sie durch logisches Denken lösen und die Aufgabe erledigen.

Was bedeutet die Stärke „technisches Verständnis“? In diesem Video zeigen dir Lena und Baran bei ihrer Arbeit an einem Motor, warum diese Stärke im Berufsleben gefragt ist.

In seiner Ausbildung zum Friseur ist Rechenfertigkeit für Lukas wichtig, damit er für seine Kunden das gewünschte Ergebnis erzielen kann.

Durch Teamarbeit kann man viele Aufgaben schneller erledigen. Schau dir in diesem Video an, wie Anna und Joel zusammen Stuckprofile an die Decke montieren.

Schau dir an, was die Stärke „Verantwortungsbewusstsein“ bedeutet und warum es im Berufsleben wichtig ist, die Folgen der eigenen Handlungen zu bedenken.

Entdecke, was hinter der Stärke „Selbstständigkeit“ steckt und warum es im Berufsalltag hilfreich ist, Aufgaben selber in die Hand nehmen zu können.

Die Stärke „Textverständnis“ ist für Alina im Berufsleben wichtig, um komplizierte Anträge und Formulare zu verstehen und richtig ausfüllen zu können.

Klischeefreie Berufswahl

Hier zeigen dir Nikolas und Sabrina Einblicke in ihre Berufe, die oft „typisch Männern“ oder „typisch Frauen“ zugeordnet werden. Warum du dich in der Berufswahl nicht von festgeschrieben Rollenbildern beeinflussen lassen solltest, erklären sie dir im Video.

Podcasts

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In diesem Podcast sprechen Corinna und der Berufsberater Michael Hümmer darüber, wie junge Menschen sich beruflich orientieren können und welche Empfehlungen er hat.

Textversion des Podcast zum Lesen (Audio-Transkript)

Jingle: abi» - dein Podcast für die Berufsorientierung

abi»: Hallo und herzlich willkommen zu deinem abi» Podcast. Mein Name ist Corinna und ich habe mich heute mit dem Berufsberater Michael Hümmer unterhalten. Er hat mir erklärt, wie junge Menschen vorgehen können, wenn sie nicht wissen, wohin es beruflich gehen soll, und an wen sich Schülerinnen und Schüler wenden können. Herr Hümmer, schön, dass Sie da sind. Ich steige gleich ein mit meiner ersten Frage: Zu welchem Zeitpunkt beginnen junge Menschen erfahrungsgemäß am besten damit, sich Gedanken über ihre berufliche Zukunft zu machen?

Michael Hümmer: Sobald ich anfange zu leben. Also das Leben ist immer eine ganz reiche Ansammlung aus Erfahrungen. Es macht natürlich Sinn, wenn ich völlig planlos bin, so zwei Jahre spätestens bevor zum Beispiel die Schullaufbahn abgeschlossen ist in eine vertiefte Orientierung zu gehen und vertieft mir doch mal Gedanken zu machen.

abi»: Wie oft erleben Sie es denn, dass junge Menschen noch nicht wissen, welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchten? Und was empfehlen Sie ihnen dann?

Michael Hümmer: Also ich erlebe das natürlich ganz, ganz, ganz oft. Schule, Studium oder Ausbildung führt immer in eine Tätigkeit irgendwann. Das geht meistens schneller, als Mann/Frau denkt. Und deswegen sollte ich mir frühzeitig Gedanken machen: „Was will ich tun?“ Und zwar möglichst konkret. Da versuche ich dann immer ganz grob, Tätigkeitsfelder mal zu clustern und ich würde mir dann erst mal die Frage stellen, wie möchte ich denn, dass so im Großen und Ganzen mein Tag ausschaut? Ist es ein Tag mit viel Kommunikation und Austausch oder ist es eher ein Tag, wo ich mich mit einem Thema sehr stark für mich allein beschäftige? Das wäre mal so der erste Schritt. Der zweite Schritt: Wo will ich dann so was tun? Wo ganz konkret? Job ist nie die Entscheidung für eine Aufgabenbeschreibung, eine DIN-A4-Seite Text, sondern Job ist immer eine Entscheidung für den konkreten Marktpartner, für konkrete Menschen. Ich würde mir da mal die Frage stellen, ob es irgendwas gibt in meinem Leben im weitesten Sinn, was ich per se einfach gut finde. Das kann sein: nachhaltige Themen, Umweltschutz. Das kann aber auch was ganz Simples sein wie Schokolade. Ja, und dann würde ich sagen, beschäftigen wir uns doch mal mit beruflichem Wegen und Möglichkeiten. Was gibt's da dann für Tätigkeitsfelder im Kontext Süßwaren, wo ich viel mit Menschen zu tun habe? Und dann können wir uns eigentlich einem Weg, einem Ziel ganz gut annähern und dann wäre der nächste Schritt natürlich zu überlegen, wie komme ich dahin und wie kann ich das realisieren?

abi»: Ja, um erst mal an diesen Punkt zu kommen. Gibt es denn bestimmte Tests und Tools, die einem dabei auch helfen können, das herauszufinden, in welche Richtung es da gehen soll?

Michael Hümmer: Also drei Impulsfragen: Was kann ich? Was will ich tun? Und da wirklich die Betonung auf der Tätigkeit. Und die Frage: Wo? Die erste Impulsfrage: Was kann ich? Da ist es natürlich wahnsinnig wichtig, mal so eine Momentaufnahme von mir zu bekommen. Das sind Tests wie der Check-U-Test, den die Bundesagentur für Arbeit neu und sehr valide entwickelt hat, sehr hilfreich, um einen Überblick über meine Stärken, Fähigkeiten und dann auch mögliche Berufs- und Tätigkeitsfelder, die dazu passen, zu bekommen. Dann ein weiterer Signalhinweis bei dem Punkt „Was kann ich?“, aber auch nur unter ferner liefen, sind natürlich durchaus auch Noten, Schulnoten in bestimmten Fächern. Und dritter wichtiger Punkt für die Eruierung rauszubekommen „Was kann ich?“ ist natürlich auch eine Fremdeinschätzung. Die Agentur für Arbeit hat auch einen Berufspsychologischen Service, das sind keine Therapeuten, sondern Psychologen, die Kompetenzanalysen sehr gut machen können, studienfeldbezogene Tests auch mit Ratsuchenden durchführen können und dann auch auswerten, wo es darum geht, Kompetenzen im Hinblick auf Studieninhalte die Anforderungen eines Studiums mit meinen individuellen Fähigkeiten abzugleichen, um ein Signal zu bekommen: Wenn ich mich für den Studiengang entscheide, dann kann es sein, dass ich in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern einfach einen sehr intensiven Lerninput im Studium einbringen muss, um das Studium dann erfolgreich zu bestehen. Aber es muss mir auch immer klar sein: Das ist die Momentaufnahme vom heutigen Tag. Wenn ich bereit bin für ein bestimmtes Ziel zum Beispiel auch einen hohen Lernaufwand in Kauf zu nehmen, dann werde ich das bestimmt auch erreichen, weil es mir wichtig ist. Wenn ich mich für ein Studium entscheide und ich gehe in eine teure Großstadt, dann bedeutet es natürlich durchaus auch andere Themen, die mit berührt sind, wie das Thema Finanzierung. Also deswegen würde ich das „Wo? Bin ich bereit wegzugehen von zu Hause, flexibel und wie finanziere ich mich dann?“. Das ist so ein Punkt, den müsste ich auf jeden Fall dann auch immer mit in meine Entscheidung mit einpreisen.

abi»: Okay, Vielen Dank, dass Sie das direkt eingeordnet haben. Jetzt gibt es ja junge Menschen, die bereits etwas weiter sind und schon ein Praktikum gemacht haben. Was raten Sie denen, die beispielsweise durch eine Praktikumserfahrung herausgefunden haben, was sie nicht machen möchten, aber noch keine Alternative kennen?

Michael Hümmer: Also das wäre mir mal ganz wichtig wirklich abzuklären. War diese Praxiserfahrung per se eine Erfahrung, wo ich sagen kann, das passt überhaupt nicht zu mir? Oder war es einfach eine negative Erfahrung bei einem ganz konkreten Unternehmen? Also das ist echt ein wichtiger Punkt und sehr oft stellt sich dann raus, na ja, eigentlich lag es eher an dem Marktpartner, dass ich der Meinung bin, das würde mich nicht so interessieren. Wenn ich zu der Entscheidung gekommen bin, die Tätigkeit an sich ist es überhaupt nicht, dann habe ich zumindest diese Erfahrung und kann die dann schon mal ausklammern, dass ich da nicht hinwill. Dann kann ich aber weitermachen. Jetzt ist ein Praktikum natürlich immer ein sehr hoher Zeitaufwand. Deswegen bin ich eher der Fan von gut vorbereiteten, strukturierten Schnuppertagen. Und Firmen sind da auch offen, mal so einen Probetag zuzulassen. Ich muss mich dann allerdings als Teilnehmerin oder Teilnehmer an so einem Probetag auch wirklich gut vorbereiten. Ich muss mir Fragen vorbereiten, die ich stellen will bei den Menschen, bei denen ich hospitiere, zuschaue. Ich muss diese Fragen dann auch bewerten, auswerten, und ich denke, dann bekomme ich auch einen guten, komprimierten Eindruck.

abi»: Gut, danke schön. Inwiefern kann denn eine Auszeit nach dem Abitur sinnvoll für die berufliche Orientierung sein?

Michael Hümmer: Jede Erfahrung ist positiv. Punkt. Ja, die habe ich in meinem Leben, in meinem Portfolio und bringt mir immer irgendwas. Es gibt natürlich dann durchaus den Ansatz zu sagen, ich gehe jetzt mal ins Ausland, weil danach weiß ich besser, was ich will. Nee, das ist kein Automatismus. Ich muss immer was dafür tun, damit die Erfahrung mir was bringt. Muss ich sie auch in irgendeiner Form sinnvoll für mich nutzen. Wenn ich ein Jahr ins Ausland gehe und zwölf Monate irgendwo am Pool lieg, dann kann ich mir vielleicht Gedanken machen, durchaus, aber das sind theoretische Gedanken. Ohne jeglichen Praxisbezug werde ich wahrscheinlich nicht wesentlich weiterkommen. Wenn ich im Ausland wahnsinnig viele Menschen kennenlerne, mich mit denen unterhalte, austausche, unterschiedliche Wege kennenlerne, vielleicht auch mal ein bisschen Job- oder Berufsfelder angreife in einer konkreten Tätigkeit, dann bringt mir so was auf jeden Fall was.

abi»: Alles klar. Vielen Dank, Herr Hümmer für Ihre Zeit.

Michael Hümmer: Immer gerne.

abi»: Weitere Beiträge zum Thema Berufsorientierung findest du auf abi.de in der Rubrik Orientieren. Hier findest du beispielsweise Tipps und Infos, wie du deinen Stärken und Interessen auf die Spur kommst und erste Ideen von deiner beruflichen Zukunft entwickelst. Weitere Podcasts findest du auf abi.de > Interaktiv > Podcasts. Das war dein abi» Podcast. Redaktion und Produktion Corinna Grümpel für den Meramo Verlag im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit.

 

In diesem Podcast erhältst du Infos zum Girls’Day und Boys’Day. Du erfährst, wie der Aktionstag abläuft und wie er dich bei der Berufswahl unterstützen kann.

Textversion des Podcast zum Lesen (Audio-Transkript)

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Berufswahl - Mein Weg: Der Podcast von planet-beruf.de für Schülerinnen und Schüler

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Der Girls'Day und Boys'Day - einfach erklärt

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Einmal im Jahr finden die Aktionstage Girls‘Day und Boys‘Day statt. Dabei werden Mädchen Berufe im technischen oder naturwissenschaftlichen Bereich vorgestellt. Jungen erfahren mehr über Berufe  im sozialen Bereich.

Das Ziel der Aktionstage ist, dass du einen Beruf wählst, der zu dir persönlich passt – und dich nicht nur für eine Ausbildung entscheidest, weil sie angeblich für dich als Mädchen oder Junge  geeignet ist.

Es kommt darauf an, was dich interessiert und worin deine Stärken liegen. Beim Girls’Day  und Boys’Day findest du genau das heraus. Mehr über die Aktionstage und wie du daran teilnehmen kannst, erfährst du in dieser Podcast-Folge.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Warum gibt es den Girls‘Day und den Boys’Day?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Beim Girls’Day und Boys’Day lernst du viele Berufe kennen, an die du womöglich bei deiner Suche nach einer Ausbildung noch nicht gedacht hast. Vielleicht, weil in diesen Berufen viel mehr Frauen als Männer oder mehr Männer als Frauen arbeiten. Zum Beispiel hast du dir als Junge möglicherweise noch keine Gedanken über eine Ausbildung zum Erzieher gemacht. Als Mädchen hast du dir vielleicht noch keine technischen Ausbildungsberufe angesehen. Wichtig ist, dass dir deine Ausbildung gefällt – unabhängig davon, ob dort mehr Frauen oder Männer arbeiten. Um herauszufinden, was das Richtige für dich ist, dafür gibt es die Aktionstage.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Welche Berufe werden vorgestellt?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Mädchen lernen am Girls’Day Berufe in den Bereichen Technik, Naturwissenschaften, Handwerk und Informationstechnologie kennen. Zum Beispiel den Beruf Elektronikerin oder Chemikantin. Als Junge schnupperst du beim Boys’Day in Berufe aus den Bereichen Gesundheit, Pflege, Soziales, Erziehung oder Bildung. Zum Beispiel erfährst du mehr über die Berufe Erzieher und Pflegefachmann. Natürlich werden auch andere Ausbildungen vorgestellt.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Wie läuft der Aktionstag ab?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Mit dem Girls’Day Radar unter www.girls-day.de/radar  beziehungsweise dem Boys’Day Radar unter www.boys-day.de/radar bzw. findest du Angebote in deiner Nähe. Bei den Mitmach-Aktionen lernst du verschiedene Berufe kennen, entweder im sozialen oder im technischen Bereich. Die Aktion kann ein Schnupperpraktikum sein, zum Beispiel im Kindergarten, oder ein Workshop, zum Beispiel zum Löten.

Damit du dafür Zeit hast, bekommst du am Aktionstag schulfrei.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Wie helfen mir die Aktionstage bei meiner Berufswahl weiter?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Durch das Schnupperpraktikum oder einen Workshop lernst du einen neuen Beruf kennen, den du vielleicht vorher nicht im Blick hattest. Du kannst ihn hautnah ausprobieren und erfährst, ob er dich interessiert oder nicht.

Die Teilnahme am Girls’Day und Boys‘Day kann dir auch für die Zukunft weiterhelfen. Wenn du bei einem Unternehmen schon ein Schnupperpraktikum gemacht hast und dich dort danach für eine Ausbildung bewirbst, verbesserst du deine Chancen, genommen zu werden, deutlich.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Wann findet der Girls‘Day und Boys’Day statt und wer kann mitmachen?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Der Girls’Day und Boys‘Day findet jedes Jahr im April statt. Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Wie kann ich beim Girls’Day oder Boys‘Day dabeisein?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Das geht ganz einfach: Du meldest dich auf der Website www.girls-day.de  oder www.boys-day.de  für die Aktionen an. Die Veranstaltungen finden entweder vor Ort oder digital an einem Schultag statt. Frage vorher aber unbedingt bei der deiner Schule und deinen Eltern nach, ob du bei dem Aktionstag mitmachen darfst.

planet-beruf.de Sprecher/in 2:
Noch mehr zum Thema Girls’Day und Boys‘Day erfährst du auf planet-beruf.de und im Online-Heft MINT for you (PDF) und SOZIAL for you (PDF).

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