Ausbildung

Inhalte der Seite:

Überblickshefte

  1. Öffnet in neuem Tab
    Überblicksheft Ausbildung - Baden-Württemberg 2025
    pdf | 7.92 MB | barrierefrei
  2. Öffnet in neuem Tab
    Überblicksheft Ausbildung - Bayern 2025
    pdf | 9.17 MB | barrierefrei
  3. Öffnet in neuem Tab
    Überblicksheft Ausbildung - Berlin 2025
    pdf | 9.59 MB | barrierefrei
  4. Öffnet in neuem Tab
    Überblicksheft Ausbildung - Brandenburg 2025
    pdf | 9.18 MB | barrierefrei
  5. Öffnet in neuem Tab
    Überblicksheft Ausbildung - Bremen 2025
    pdf | 9.23 MB | barrierefrei
  6. Öffnet in neuem Tab
    Überblicksheft Ausbildung - Hamburg 2025
    pdf | 9.55 MB | barrierefrei
  7. Öffnet in neuem Tab
    Überblicksheft Ausbildung - Hessen 2025
    pdf | 9.06 MB | barrierefrei
  8. Öffnet in neuem Tab
    Überblicksheft Ausbildung - Mecklenburg-Vorpommern 2025
    pdf | 9.78 MB | barrierefrei
  9. Öffnet in neuem Tab
    Überblicksheft Ausbildung - Niedersachsen 2025
    pdf | 9.36 MB | barrierefrei
  10. Öffnet in neuem Tab
    Überblicksheft Ausbildung - Nordrhein-Westfalen 2025
    pdf | 8.83 MB | barrierefrei
  11. Öffnet in neuem Tab
    Überblicksheft Ausbildung - Rheinland-Pfalz 2025
    pdf | 9.00 MB | barrierefrei
  12. Öffnet in neuem Tab
    Überblicksheft Ausbildung - Saarland 2025
    pdf | 9.18 MB | barrierefrei
  13. Öffnet in neuem Tab
    Überblicksheft Ausbildung - Sachsen 2025
    pdf | 9.75 MB | barrierefrei
  14. Öffnet in neuem Tab
    Überblicksheft Ausbildung - Sachsen-Anhalt 2025
    pdf | 10.01 MB | barrierefrei
  15. Öffnet in neuem Tab
    Überblicksheft Ausbildung - Schleswig-Holstein 2025
    pdf | 9.47 MB | barrierefrei
  16. Öffnet in neuem Tab
    Überblicksheft Ausbildung - Thüringen 2025
    pdf | 9.97 MB | barrierefrei

Videos

Hinweis: Einige dieser Videos wurden aus den eingestellten Portalen abi.de bzw. planet-beruf.de in das neue meinBERUF-Portal übernommen.

Schau dir an, welche Ausbildungsmöglichkeiten es in Deutschland gibt und welche Wege dir offenstehen: Welche Voraussetzungen gibt es für eine duale oder schulische Ausbildung, und wie kannst du dich bewerben?

Was ist eine Berufsausbildung in Deutschland und welche Vorteile bietet sie dir für deine Zukunft? In diesem Video lernst du, wie die Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule funktioniert, wie du die passende Ausbildung findest und welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt.

In diesem Video bekommst du einen Einblick in Berufsmöglichkeiten im öffentlichen Dienst. Carsten stellt dir vor, welche Ausbildungen und Möglichkeiten es für eine Karriere im Bundeskriminalamt (BKA) gibt.

In diesem Video erzählt dir Jannis von seinen Erfahrungen in der Assistierten Ausbildung (AsA) als Werkzeugmechaniker. Mit der Unterstützung durch den wöchentlichen Unterricht und die Prüfungsvorbereitungswoche hat Jannis seine Ausbildung erfolgreich bestanden.

In diesem Video erzählt dir Christian von seiner Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik in einer Inklusionsfirma. Schaue dir Christians Weg in die Ausbildung an sowie Einblicke in den Ablauf der Ausbildung.

Podcasts

Hinweis: Einige dieser Podcasts wurden aus den eingestellten Portalen abi.de bzw. planet-beruf.de in das neue meinBERUF-Portal übernommen.

In diesem Podcast sprechen Tobias und Ann-Kathrin Lauf, Karrierescout und Referentin für Hochschulfragen, über die duale Ausbildung und welche Voraussetzungen es dafür gibt.

Textversion des Podcast zum Lesen (Audio-Transkript)

Tobias: Berufswahl - Mein Weg: Der Podcast von planet-beruf.de für Schülerinnen und Schüler

planet-beruf.de Sprecherin: Duale Ausbildung - einfach erklärt

Tobias: Hallo zusammen, hier ist Tobias. Ich unterhalte mich heute mit Ann-Kathrin Lauf. Sie ist Karrierescout und Referentin für Hochschulfragen bei der Handwerkskammer Düsseldorf. Als Karrierescout berät sie Jugendliche, die gerne eine Ausbildung oder ein Studium machen möchten. Sie kennt sich also gut aus mit dem Thema Ausbildung und erklärt mir deshalb in diesem Podcast alles Wichtige zur dualen Ausbildung.

Hallo Frau Lauf. Schön, dass Sie sich die Zeit nehmen.

Ann-Kathrin Lauf: Hallo.

Tobias: Ich starte gleich mit meiner ersten Frage: Was bedeutet eigentlich „dual“?

Ann-Kathrin Lauf: Ja, wie der Name „dual“ schon sagt, sind wir eben an zwei Lernorten unterwegs. Das ist in der Regel die Berufsschule und der Betrieb und dort wird dann eben Praxis und Theorie vermittelt, im Gegensatz zu einer schulischen Ausbildung, wo man zum Beispiel nur am Berufskolleg Unterricht hat.

Tobias: Und wie lange dauert eine duale Ausbildung in der Regel?

Ann-Kathrin Lauf: Eine duale Ausbildung dauert in der Regel 2 bis 3,5 Jahre. Das hängt immer so ein bisschen vom Beruf ab. Die meisten Berufe bilden aber innerhalb von 3 Jahren aus.

Tobias: Okay… Und welche Vorteile habe ich da?

Ann-Kathrin Lauf: Der größte Vorteil ist sicherlich, dass man direkt mit der Praxis startet. Man ist direkt in die Betriebsabläufe eingebunden und sammelt da sehr viel Berufserfahrung, die einem dann nachher hilft, wenn man nach der Ausbildung ins Arbeitsleben startet. Außerdem bekommt man direkt ein Ausbildungsgehalt, man muss also nicht für die Ausbildung bezahlen, sondern bekommt eben eine Vergütung jeden Monat gezahlt, und viele Unternehmen übernehmen dann die Auszubildenden eben auch direkt nach der Ausbildung.

Tobias: Das klingt ja gut. In welchen Bereichen kann ich denn eine duale Ausbildung machen?  

Ann-Kathrin Lauf: Es gibt ja über 320 Ausbildungsberufe, die dual ausgebildet werden. 130 davon gehören zum Handwerk. Man kann aber auch eine Ausbildung in der Industrie und im Handel machen, in der Landwirtschaft, im öffentlichen Dienst, in der Hauswirtschaft.

Tobias: Also zum Beispiel eine Ausbildung als Bäcker oder als Mechatronikerin. Frau Lauf, welche Voraussetzungen gibt es für eine duale Ausbildung und wie gehe ich bei der Bewerbung vor?

Ann-Kathrin Lauf: Erstmal ist wichtig zu sagen, dass es keine einheitlichen Voraussetzungen gibt für eine duale Ausbildung. Das entscheidet immer das Unternehmen, welchen Schulabschluss sie haben möchten, welche Noten vielleicht Voraussetzungen sind. In der Regel ist es so, dass man sich mit Lebenslauf, Zeugnissen und eben vielleicht auch einem Anschreiben bewirbt.

Tobias: Und was gibt es da so zu beachten?

Ann-Kathrin Lauf: Wichtig ist es vor allem, dass man sich rechtzeitig bewirbt und rechtzeitig umschaut nach einem Ausbildungsplatz. Je nach Beruf kann das ein Jahr vorher sein, manchmal auch nur sechs Monate und mit ein bisschen Glück hat man dann nachher sogar die Chance, dass man sich aus mehreren Angeboten dann eben auch den perfekten Ausbildungsplatz aussuchen kann.

Tobias: Also sollte ich besser nicht zu lange mit der Bewerbung warten. Eine letzte Frage habe ich noch an Sie: Sind duale Ausbildungen für jeden zugänglich, also kann ich auch mit einer Behinderung eine duale Ausbildung machen?

Ann-Kathrin Lauf: Ja, auch Menschen mit Behinderung können eine duale Ausbildung absolvieren. Je nachdem, in welchem Bereich dann die Einschränkungen liegen, gibt es da eben entsprechende Hilfsmittel, die man nutzen kann oder auch Unterstützungsangebote. Außerdem gibt es die Möglichkeit, eine sogenannte Fachpraktiker-Ausbildung zu machen. Das ist eine Ausbildung, wo der Fokus eher auf der praktischen Arbeit liegt und wo man nicht so viel Theorieunterricht hat.

Tobias: Das duale System ist also für jeden sinnvoll! Vielen Dank, dass Sie all meine Fragen beantwortet haben, Frau Lauf.

Ann-Kathrin Lauf: Ja, sehr gern.

Tobias: Tschau.

Ann-Kathrin Lauf: Tschüss.

Tobias: Wenn du noch mehr zur dualen Ausbildung wissen möchtest, dann informiere dich weiter auf planet-beruf.de. Den Link dazu findest du hier auf der Website am Ende des Beitrags in den „Weiterführenden Informationen“. Hier erhältst du auch Infos zur schulischen Ausbildung und wie sich diese beiden Ausbildungswege unterscheiden.

Mach dich schlau! Es lohnt sich.

In diesem Podcast sprechen Tim und Astrid Sittl, Lehrerin an einer Berufsfachschule, über die schulische Ausbildung und welche Voraussetzungen es dafür gibt.

Textversion des Podcast zum Lesen (Audio-Transkript)

Tim: Berufswahl - Mein Weg: Der Podcast von planet-beruf.de für Schülerinnen und Schüler

planet-beruf.de Sprecherin: Schulische Ausbildungen - einfach erklärt

Tim: Hi, ich bin Tim und ich spreche heute mit Astrid Sittl. Sie ist Lehrerin an der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung in Nürnberg, also kennt sie sich gut mit der schulischen Ausbildung aus. In diesem Podcast beantwortet sie alles Wichtige zum heutigen Thema.

Guten Tag, Frau Sittl. Vielen Dank, dass Sie sich heute Zeit für das Interview nehmen.

Astrid Sittl: Sehr gerne, ich freue mich auf das Interview.

Tim: Frau Sittl, was genau ist denn eine schulische Ausbildung eigentlich und wodurch unterscheidet sie sich von der dualen Ausbildung?

Astrid Sittl: Also, eine schulische Ausbildung findet hauptsächlich an der Berufsfachschule statt. Das heißt, wir haben keinen Ausbildungsbetrieb im Hintergrund. Die Schule alleine ist sozusagen für die Ausbildung zuständig und es gibt keinen Betrieb, mit dem man vollständig kooperiert.

Tim: Verstehe. Gibt es bestimmte Voraussetzungen, die man für eine schulische Ausbildung erfüllen muss?

Astrid Sittl: Das kann unterschiedlich sein, und zwar gibt es Ausbildungen, die einen Realschulabschluss erfordern. Das heißt, den muss ich da mitbringen.

Es gibt aber auch schulische Ausbildungen, da braucht man entweder gar keinen Abschluss oder eben den qualifizierten Hauptschulabschluss oder auch nur den Hauptschulabschluss.

Tim: Hm, also muss man sich vorher gut über die Ausbildung informieren. Wie sammelt man in einer schulischen Ausbildung praktische Erfahrungen, wenn man nicht im Betrieb ist?

Astrid Sittl: Ja, da kann ich nur sehr allgemein einmal sagen, dass die Ausbildungen im schulischen Bereich von Praktika durchzogen sind. Das heißt, die Schüler und Schülerinnen haben in jeder Jahrgangsstufe eine praktische Ausbildung in einem Praktikumsbetrieb und das steigert sich. In der 10. Klasse haben wir an unserer Schule jetzt ein zweiwöchiges Betriebspraktikum, wo die Schülerinnen und Schüler einfach mal reinschnuppern. In der 11. Klasse ist es dann so, und in der 12. auch, dass die Schülerinnen und Schüler einmal in der Woche tatsächlich in einen Betrieb gehen und dazu müssen sie dann auch dementsprechend Berichte verfassen und erläutern, was Sie da getan haben an diesem Praktikumstag.

Tim: Okay, also lernt man Einiges in den Praktika kennen. Wie lange dauert eine schulische Ausbildung normalerweise?

Astrid Sittl: Also eine schulische Ausbildung dauert in der Regel zwei bis drei, dreieinhalb Jahre. Das ist eine Vollzeitschule. Wir befinden uns nur an der Schule in dem Fall und haben eben einzelne Praktika. Abhängig ist das Ganze davon, welche Vorbildung man mitbringt. Also wenn ich eine mittlere Reife schon mit an die Schule bringe, dann kann ich diese Ausbildungszeit verkürzen.

Tim: Das ist ja dann eigentlich wie bei der dualen Ausbildung. Gibt es Branchen, in denen es besonders viele schulische Ausbildungen gibt?

Astrid Sittl: Besonders in den Bereichen Hauswirtschaft, Gesundheit, Pädagogik und Gestaltung sind schulische Ausbildungen verbreitet.

Tim: Eine letzte Frage habe ich noch an Sie: Gibt es auch spezielle schulische Ausbildungen für junge Menschen mit Behinderungen?

Astrid Sittl: Definitiv, da gibt es zahlreiche Möglichkeiten, zum Beispiel über das Berufsbildungswerk. Da gibt es Möglichkeiten für junge Menschen mit Hör-, Sprach- oder Lernbeeinträchtigungen. Die können hier gezielt unterstützt werden beispielsweise.

Tim: Vielen Dank für die Infos, Frau Sittl.

Astrid Sittl: Ja, vielen Dank, es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Tim: Tschüss!

Astrid Sittl: Tschüss!

planet-beruf.de Sprecherin: Noch mehr spannende Infos rund um das Thema Schulische Ausbildung findest du auf planet-beruf.de im "Bericht: Schulische Ausbildung". Den Link zum Beitrag findest du in den Weiterführenden Informationen. Eine Liste aller schulischen Ausbildungsberufe erhältst du auf planet-beruf.de unter Schulische Ausbildungsberufe.

Mach dich schlau! Es lohnt sich.

In diesem Podcast sprechen Sarah und Davood über verschiedene Wege, um Ausbildungsstellen zu finden sowie Tipps für die Suche.

Textversion des Podcast zum Lesen (Audio-Transkript)

Sarah: Berufswahl - Mein Weg: Der Podcast von planet-beruf.de für Schülerinnen und Schüler

Davood: Ausbildungsstellen finden - einfach erklärt

Sarah: Hallo und herzlich Willkommen zum Podcast! Ich heiße Sarah und ich bin hier heute mit Davood.

Davood: Hi Sarah! Grüß dich!

Sarah: Schön, dass du dabei bist! Heute geht es um Ausbildungen. Davood, weißt du denn schon, welche Ausbildung du machen willst?

Davood: Ja, so einen ungefähren Plan hab ich schon. Ich bin nämlich handwerklich begabt und arbeite gerne mit Holz. Darum habe ich mir gedacht, eine Ausbildung als Tischler wäre doch was für mich. Ich weiß nur noch nicht genau, wann ich am besten mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz beginnen soll.

Sarah: Das lässt sich leider nicht so allgemein beantworten, denn das hängt von den Ausbildungsberufen ab, für die du dich bewerben willst. In der Regel solltest du aber nach dem Jahreszeugnis der vorletzten Klasse mit den Bewerbungen starten. Also in der 8. oder 9. Klasse. Vor allem bei Banken und Versicherungen starten die Bewerbungsphasen oft schon anderthalb Jahre vor Ausbildungsbeginn. Im öffentlichen Dienst oder bei großen Unternehmen auch.

Davood: Gut. Naja dann sollte ich langsam mal mit der Suche anfangen. Ich wusste nicht, dass es so lange Fristen gibt.

Sarah: Ja, und die gibt es auch bei vielen schulischen Ausbildungen. Zum Beispiel, wenn du dich an einer Berufsfachschule für die Ausbildung als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann bewirbst. Deswegen ist es auch gut, wenn du dich rechtzeitig vorher über wichtige Termine zu deinem gewünschten Ausbildungsberuf informierst. Es wäre sehr ärgerlich, wenn es daran scheitert.

Davood: Alles klar. Hast du auch einen Tipp für mich, wie ich am besten nach freien Ausbildungsstellen suche?

Sarah: Den hab ich! Am einfachsten geht das online: Mit der App AzubiWelt suchst du gezielt nach Ausbildungsberufen. Oder du nutzt die Ausbildungsplatzsuche der Bundesagentur für Arbeit. Die findest du unter Ausbildungsplatzsuche. Schulische Ausbildungsangebote findest du unter Berufsausbildung.

Davood: Dann sollte ich wohl gleich mit der Suche anfangen. Gibt es noch andere Möglichkeiten, wie ich freie Ausbildungsstellen finden kann?

Sarah: Die gibt es! Speziell von den Handwerkskammern und den Industrie- und Handelskammern gibt es auch eigene Apps zur Stellensuche, zum Beispiel den Lehrstellenradar für das Handwerk oder die IHK: Meine Ausbildung in Deutschland.

Schau dich doch mal auf den Ausbildungsmessen und Infoveranstaltungen um. Die finden vor Ort oder virtuell statt. Auf Ausbildungsmessen stellen sich Ausbildungsbetriebe vor und du kannst ihnen deine Fragen zu ihren Ausbildungsplätzen stellen.

Davood: Perfekt! Ich hab mir sogar ein Unternehmen rausgesucht, bei dem ich meine Tischlerausbildung machen will. Hier, ich kann dir die Webseite von denen zeigen … Da unten siehst du auch die Ausbildungsstellen, die sie anbieten und da ist auch meine Tischlerausbildung dabei.

Sarah: Hast du denn bei dem Betrieb mal angerufen, den du mir gerade gezeigt hast?

Davood: Nein, noch nicht. Aber das möchte ich auf jeden Fall noch machen, bevor ich meine Bewerbung hinschicke. Ich möchte einen guten ersten Eindruck machen und ich denke, dass das eine gute Möglichkeit ist.

Sarah: Das ist eine sehr gute Idee, Davood. Was noch wichtig ist: Falls es mit deinem Ausbildungsplatz doch nicht auf Anhieb funktioniert, hol dir unbedingt die Unterstützung bei den Berufsberaterinnen und Berufsberatern der Bundesagentur für Arbeit. Einen Termin kannst du telefonisch unter 0800 4 5555 00 vereinbaren oder du gehst online auf den Button "Kontakt".

Davood: Und was nützt mir ein Termin bei der Berufsberatung?

Sarah: Die Berufsberatung schlägt dir Alternativberufe vor oder vermittelt dich in ein Überbrückungsangebot. Das ist zum Beispiel die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, kurz BvB. Das ist eine Mischung aus Praktika im Betrieb und Unterricht. Dadurch sammelst du erste Berufserfahrungen und hast so bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

Davood: Ok, dann bin ich ja gechillt. Es scheint ja echt viele Alternativen zu geben, wenn es nicht gleich klappt.

Sarah: Ganz genau!

Davood [grinsend]: Mit diesen Tipps werde ich bestimmt die perfekte Ausbildungsstelle finden. Dank dir, Sarah!

Sarah: Sehr gerne, Davood. Viel Erfolg dabei!

Noch mehr zum Thema Ausbildungsplatzsuche erfährst du unter Ausbildungsplatzsuche.

Mach dich schlau - Es lohnt sich!

In diesem Podcast lernst du finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten während einer Ausbildung kennen.

Textversion des Podcast zum Lesen (Audio-Transkript)

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Berufswahl - Mein Weg: Der Podcast von planet-beruf.de für Schülerinnen und Schüler

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten - einfach erklärt

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Du bist auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder hast vielleicht schon einen gefunden. Nicht jeder kann oder möchte während der Ausbildung bei seinen Eltern wohnen. Aber wie lässt sich eine Wohnung finanzieren? Und: Welche anderen Kosten fallen neben der Miete monatlich an? Im Podcast beantworten wir dir deine Fragen.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Wo kann ich während meiner Ausbildung wohnen, wenn ich nicht zu Hause bei meinen Eltern bleiben kann oder will?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wo du wohnen kannst. Jugend- und Schülerwohnheime bieten zum Beispiel günstige Einzel-, Doppel- oder Mehrbettzimmer an und du wirst verpflegt. Das hat den Vorteil, dass du viel mit anderen Azubis unternehmen kannst. Manchmal hilft dir auch dein Ausbildungsbetrieb bei der Suche nach einer Unterkunft.

Passende Wohnheime findest du unter www.auswaerts-zuhause.de.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Was gibt es noch für Möglichkeiten?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Du kannst in eine Wohngemeinschaft ziehen oder dir eine eigene Wohnung suchen. Das kostet aber meistens mehr Geld. Achte darauf, dass du deine Finanzen im Blick hast.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Neben der Miete, worauf muss ich sonst noch achten?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Neben den Mietkosten hast du monatliche Ausgaben für Lebensmittel, Internet, Versicherungen, Handyverträge und Rundfunkbeiträge. Außerdem benötigst du Fahrgeld, um mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu deinem Arbeitsplatz oder zur Berufsschule zu kommen.

Gib nicht gleich dein ganzes Geld aus. Wenn du jeden Monat etwas zurücklegst, dann bist du auf unerwartete Ausgaben wie Reparaturen vorbereitet. Außerdem hast du dann auch genügend Geld für einen kleinen Urlaub oder gelegentliche Freizeitaktivitäten.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Was mache ich, wenn meine Ausbildungsvergütung nicht ausreicht?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Wenn das Geld für die Miete, Lebensmittel oder Fahrten in die Heimat knapp ist, hilft dir die Berufsberatung in bestimmten Fällen weiter. Sie unterstützt dich mit der Berufsausbildungsbeihilfe, kurz BAB. Lass dich beraten, ob du diese Unterstützung bekommst und wie du sie beantragen kannst.

Vereinbare dafür einen Termin mit der Berufsberatung. Das geht persönlich, telefonisch oder auch per Video. Die Telefonnummer lautet: 0800 4 555500.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Gibt es noch andere finanzielle Unterstützung?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Ja, du kannst BAföG beantragen. BAföG steht für das Bundesausbildungsförderungsgesetz. Ob und wie viel BAföG du bekommst, hängt von verschiedenen Dingen ab. Zum Beispiel, wie hoch dein eigenes Einkommen ist und wie hoch das Einkommen deiner Eltern ist. Den Antrag kannst du beim Amt für Ausbildungsförderung am Wohnort deiner Eltern stellen.

Noch mehr zum Thema finanzielle Unterstützung während der Ausbildung erfährst du auf planet-beruf.de. Suche dort nach "Finanzielle Hilfen“.

Hier kannst du Angelo und Ellen zuhören, wie sie sich über die Vorbereitung für die Ausbildung unterhalten und hilfreiche Tipps geben.

Textversion des Podcast zum Lesen (Audio-Transkript)

planet-beruf.de Sprecher/in 1 (Angelo): Berufswahl - Mein Weg: Der Podcast von planet-beruf.de für Schülerinnen und Schüler

planet-beruf.de Sprecher/in 2 (Ellen): Ausbildungsstart vorbereiten - einfach erklärt

Angelo: Hallo, hier ist Angelo.

Ellen: Und ich bin Ellen.

Angelo: Heute geht es um die Vorbereitung für die Ausbildung. Wenn du also schon eine Zusage hast, bist du hier genau richtig.

Ellen: Meine Zusage habe ich schon. Dann lass mal hören, was ich als nächstes tun muss.

Angelo: Naja, zunächst einmal gibt es da bestimmte Bescheinigungen, die du brauchst. Manche Betriebe verlangen ein Führungszeugnis. Darin steht dann, ob und wenn ja, wie du vorbestraft bist. Das Führungszeugnis kannst du bei der Verwaltung deiner Stadt oder bei der Gemeinde abholen. Wenn du zu Beginn deiner Ausbildung unter 18 Jahre alt bist, oder in bestimmten Berufen arbeiten willst, wie zum Beispiel im Gesundheitsbereich oder in der Gastronomie, brauchst du auch eine Gesundheitsbescheinigung.

Ellen: Die kenn ich schon! Das Formular bekomme ich auch bei der Verwaltung meiner Stadt oder Gemeinde, stimmt das?

Angelo: Genau, richtig. Für die Untersuchung kannst du dir selbst eine Ärztin oder einen Arzt aussuchen. Damit zeigst du, dass du auch fit genug für die Ausbildung bist. Außerdem gibt es die Schulzeitbescheinigung. Die brauchst du, damit deine Schulzeit, seit dem du 17 Jahre alt bist, auch als Zeit für deine Rente anerkannt wird.

Ellen: Und wo bekomme ich die Bescheinigung her?

Angelo: Die Schulzeitbescheinigung bekommst du von deiner Schule und schickst sie ganz einfach zusammen mit einer Kopie deines Abschlusszeugnisses an deine Krankenkasse. Stichpunkt Krankenkasse, hast du denn schon eine eigene Krankenversicherung?

Ellen: Nein, hab ich nicht. Ich bin noch bei meinen Eltern mitversichert.

Angelo: Bis jetzt ging das auch, aber als Auszubildende oder Auszubildender brauchst du deine eigene Krankenversicherung. Sie bieten alle unterschiedliche Leistungen an. Auch die Kosten sind verschieden. Am besten vergleichst du Krankenversicherungen und überlegst dir, welche Leistungen dir persönlich wichtig sind. Such dir dann einfach eine Krankenkasse aus, die am besten zu dir passt.

Ellen: Mhm. Das war dann alles zu den Versicherungen?

Angelo: Noch nicht ganz. Es gibt noch die sogenannte Haftpflichtversicherung. Sie schützt dich, wenn du jemandem, absichtlich oder unabsichtlich, Schaden zugefügt hast.

Ellen: Was meinst du denn damit?

Angelo: Naja. Stell dir da zum Beispiel vor, du hilfst deinem Freund beim Umzug. Und da lässt du aus Versehen einen Laptop fallen und der geht dann kaputt.

Ellen: Oh je! Und da hilft mir dann die Haftpflichtversicherung?

Angelo: Genau. Sie übernimmt dann die Kosten für einen neuen Laptop. Wenn deine Eltern aber schon eine Familienhaftpflichtversicherung haben, bist du während deiner Ausbildung in der Regel schon mitversichert.

Ellen: Ok. Jetzt sind wir aber mit dem Thema Versicherungen durch, oder?

Angelo: Ja, keine Sorge. Das war alles zu den Versicherungen.

Ellen: Ein ganz wichtiges Thema fehlt aber noch! Während meiner Ausbildung verdiene ich ja mein eigenes Geld. Da gibt es dann doch bestimmt auch Dinge auf die ich achten muss, oder?

Angelo: Da hast du recht. Gut, dass du es ansprichst. Während deiner Ausbildung bekommst du nämlich die sogenannte Ausbildungsvergütung. Wie viel Geld du monatlich bekommst, steht in deinem Ausbildungsvertrag. Dafür benötigst du ein eigenes Bankkonto. Banken bieten unterschiedliche Leistungen an, mit verschiedenen Gebühren.

Ellen: Genau wie bei den Krankenkassen!

Angelo: Richtig. Hier wählst du auch, wie schon bei der Krankenkasse, eine Bank aus, die am besten zu dir passt.

Ellen: Alles klar. Danke für die Infos, Angelo.

Angelo: Bis bald!

Angelo (weiter): Jetzt kennst du die wichtigsten Punkte für deinen erfolgreichen Einstieg in die Ausbildung. Noch mehr zum Thema Ausbildungsstart findest du unter Zusage.

Mach dich schlau! Es lohnt sich.

In deiner Ausbildung hast du Rechte und Pflichten. In diesem Podcast erzählen Kesha und Nina was du in der Ausbildung machen musst und was dir in der Ausbildung zusteht.

Textversion des Podcast zum Lesen (Audio-Transkript)

Kesha: Berufswahl - Mein Weg: Der Podcast von planet-beruf.de für Schülerinnen und Schüler

Nina: Deine Rechte und Pflichten in der Ausbildung - einfach erklärt

Kesha: Hallo! Ich bin Kesha und neben mir sitzt Nina.

Nina: Hey! Worum geht es denn heute?

Kesha: In dieser Podcastfolge geht es um deine Rechte und Pflichten als Azubine und Azubi. Also, darum, was du in der Ausbildung machen musst, damit du den Beruf später ausüben kannst. Und es geht darum, was dir in der Ausbildung zusteht. Das ist sogar gesetzlich festgelegt - im Berufsbildungsgesetz.

Nina: Hm? Also, ich weiß, dass ich in der Ausbildung lernen und arbeiten muss. Und dass ich dafür Geld bekomme. Gibt‘s da wohl noch mehr zu wissen?

Kesha: Da gibt es auf jeden Fall mehr zu wissen. Aber du hast Recht, du musst lernen und arbeiten. Es geht vor allem darum, dass du dir das nötige Wissen und Können aneignest, das zu deiner Ausbildung gehört, und es ist ganz wichtig, dass du Erfahrungen sammelst. Deine Ausbilderin oder dein Ausbilder müssen dich dabei unterstützen. Es stimmt außerdem, dass du in die Berufsschule gehen musst. Dafür stellt dich dein Ausbildungsbetrieb normalerweise frei.

Und wie du schon richtig bemerkt hast, bekommst du für deine Arbeit auch Geld. Wie hoch die Vergütung ist, hängt vom jeweiligen Beruf ab und zum Teil von deinem Ausbildungsbetrieb.

Nina: Ok,so genau wusste ich das jetzt noch nicht. Was gibt es denn jetzt noch für Pflichten?

Kesha: Fangen wir mal damit an, wenn du krank bist.

Nina: Wie jetzt? Muss ich dann trotzdem arbeiten?

Kesha: Nein, natürlich nicht. Du kannst zu Hause bleiben, wenn du krank bist. Du musst aber auf jeden Fall im Ausbildungsbetrieb Bescheid geben.

Nina: Ach so. Ja klar, dann schreib ich meinen Arbeitskollegen, dass ich nicht kommen kann.

Kesha: So einfach ist es nicht. Sobald du merkst, dass du krank bist, rufst du gleich bei der Personalabteilung in deinem Ausbildungsbetrieb an oder in der Berufsschule. Du musst nicht sagen, was du hast. Es ist aber wichtig, dass du sofort Bescheid gibst. Vielleicht musst du auch ein Attest von deiner Ärztin oder deinem Arzt vorlegen. Das kommt immer ganz darauf an, was dein Ausbildungsbetrieb vorschreibt.

Nina: Gut, das verstehe ich. Und worauf muss ich in der Ausbildung noch achten?

Kesha: Während deiner Ausbildung bekommst du kostenlos Arbeitsmittel gestellt. Das kann zum Beispiel Werkzeug oder Berufskleidung sein. Wenn es für deine Arbeit wichtig ist, bekommst du auch einen Computer, ein Tablet oder ein Handy. Du musst dich nicht selbst um diese Sachen kümmern. Aber du musst natürlich gut darauf aufpassen.

Nina: Ja, schon klar. Das ist ja logisch, dass ich auf meine Arbeitsmittel gut aufpassen muss. So Kesha, du hast mir jetzt die ganze Zeit was über meine Pflichten erzählt, jetzt erklär mir doch mal was ich für Rechte in der Ausbildung habe.

Kesha: Stimmt Nina! Genug von den Pflichten, kommen wir mal zu den Rechten, zum Beispiel das Recht auf Urlaub. Während deiner Ausbildung hast du eine bestimmte Anzahl an Urlaubstagen. Wenn du zum Beispiel unter 16 bist, hast du ein Recht auf mindestens 30 Tage Urlaub im Jahr.

Nina: Das klingt ja echt gut! Aber ich verstehe nicht so ganz was das mit meinem Alter zu tun hat.

Kesha: Ganz einfach, wenn du noch nicht volljährig bist, hast du zusätzliche Rechte. Die sind im Jugendarbeitsschutzgesetz festgelegt. Du darfst zum Beispiel nicht mehr als acht Stunden am Tag arbeiten. Es gibt auch Regelungen zu Pausenzeiten. Wenn du volljährig bist, gibt es auch welche, aber da gelten andere Zeiten.

Das steht dann aber alles ganz genau in deinem Ausbildungsvertrag.

Nina: Ok, es gibt ja wirklich viele Rechte und Pflichten für mich als Auszubildende. Danke Kesha, dass du mir das nochmal so genau erklärt hast.

Kesha: Sehr gerne Nina und wenn du Fragen hast, komm einfach nochmal auf mich zu.

Nina: Das werd ich machen!

Kesha: Wenn du noch mehr über deine Rechte und Pflichten in der Ausbildung wissen willst, dann informiere dich unter Ausbildungsvertrag unterschrieben und jetzt?. Dort findest du auch Informationen über finanzielle Hilfen während deiner Ausbildung und Tipps zum Ausbildungsstart.

Mach dich schlau! Es lohnt sich.

Das könnte Sie auch interessieren

Haben Sie gefunden, was Sie gesucht haben?