Virtuelle Campustouren – Hochschulen online entdecken

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Du interessierst dich für ein Studium, hast aber noch nicht die finale Entscheidung für eine Hochschule getroffen? Virtuelle Campustouren ermöglichen dir, Hochschulen online zu erkunden – ganz bequem von zu Hause aus.

Virtuelle Campustour – was ist das überhaupt?

Eine virtuelle Campustour führt dich über den Campus einer Hochschule oder Universität. Am Smartphone, Tablet oder PC kannst du Hörsäle, Bibliotheken, Labore oder Mensen anschauen. 

Du siehst dabei,

  • wie der Campus aufgebaut ist.
  • welche Lernorte es gibt.
  • wo sich Studierende aufhalten.
  • welche Ausstattung und Technik vorhanden ist.

Wichtig:Wichtig: Nicht jede Hochschule bietet eine virtuelle Campustour an. Überprüfe zeitnah, ob es sie bei Hochschulen, die dich interessieren, gibt.

Wie helfen virtuelle Campustouren bei der Studienorientierung?

Die Entscheidung für ein Studium hängt nicht nur vom Studienfach ab. Auch das Umfeld der Hochschule spielt eine Rolle. Virtuelle Campustouren können dir helfen, erste Eindrücke zu sammeln. 

Mit ihnen kannst du:

  • Hochschulen online erkunden und vergleichen 
  • Studiengänge und Fachbereiche kennenlernen
  • herausfinden, welche Einrichtungen es gibt, zum Beispiel Labore oder Sportanlagen
  • überlegen, ob dir die Hochschule grundsätzlich zusagt
  • Fragen für spätere Infoveranstaltungen sammeln, zum Beispiel für einen Tag der offenen Tür

Besonders bei weiter entfernten Hochschulen sparst du so Zeit und Reisekosten. Außerdem kannst du dir alles so oft ansehen, wie du möchtest.

Tipp:Tipp: Du denkst über ein Studium im Ausland nach? Auch viele internationale Hochschulen bieten virtuelle Campustouren an. Nutze sie, um dich zu orientieren. Erfahre hier mehr über das Vollzeitstudium im Ausland.

Virtuelle Campustouren – diese Formate gibt’s

Virtuelle Campustouren können unterschiedlich aufgebaut sein. Häufig kommen folgende Formate zum Einsatz:

In 360-Grad-Touren bewegst du dich durch verschiedene Räume oder Orte auf dem Campus. Die Bilder oder Videos zeigen den gesamten Raum. 

Typisch für diese Touren: 

  • Die Nutzung ist direkt im Browser auf Smartphone, Tablet oder PC möglich.
  • Du kannst den Blick in alle Richtungen drehen.
  • Du kannst in Details hineinzoomen.
  • Du entscheidest selbst, was du dir als nächstes anschaust.
  • Zusätzliche Informationen erscheinen oft als Texte, Videos oder Audiokommentare.

Viele Hochschulen ergänzen die Touren durch Interviews mit Studierenden oder kurze Erklärungen zu Gebäuden und Einrichtungen.

VR steht für „Virtual Reality“ (virtuelle Realität). Bei VR-Touren nutzt du eine VR-Brille oder ein VR-Headset. Dadurch wirkt es so, als würdest du dich direkt auf dem Campus befinden.

Du bekommst einen räumlichen und dreidimensionalen Eindruck von der Hochschule und schaust dich um, indem du deinen Kopf bewegst. 

Wichtig:Wichtig: Für VR-Touren brauchst du eine VR-Brille und ein geeignetes Gerät.

Manche Hochschulen bieten virtuelle Rundgänge durch Forschungslabore oder technische Einrichtungen an. Dort kannst du sehen, mit welchen Geräten und Methoden gearbeitet wird.

Teilweise gibt es auch interaktive Lernangebote. Dabei kannst du typische Aufgaben aus einem Studienbereich ausprobieren und einen Eindruck von den Inhalten bekommen.

Vorteile und Grenzen

Virtuelle Campustouren sind eine hilfreiche Möglichkeit, sich über Hochschulen zu informieren. Trotzdem ersetzen sie keinen persönlichen Besuch.

  • ortsunabhängig nutzbar, zum Beispiel von zu Hause oder im Ausland
  • zeitlich flexibel, zum Beispiel kein Termin nötig 
  • keine Reisekosten
  • mehrfache Besichtigung möglich
  • anschaulicher als reine Texte oder Fotos
  • Einblicke in Gebäude, Anlagen, teilweise auch in Forschung
  • Atmosphäre des Campus ist nur eingeschränkt erlebbar
  • Gespräche mit Lehrenden oder Studierenden sind nicht möglich
  • Nur Einsicht in die Bereiche, die gezeigt werden
  • Informationen zur Umgebung (zum Beispiel Verkehrsanbindung oder Stadtleben) sind begrenzt
  • technische Voraussetzungen wie Internetverbindung, geeignete Geräte und gegebenenfalls eine VR-Brille

Tipp:Tipp: Nutze virtuelle Campustouren als erste Orientierung. Wenn dir eine Hochschule gefällt, solltest du sie – wenn möglich – später auch persönlich besuchen, zum Beispiel bei einem Tag der offenen Tür.

Beispiele für virtuelle Campustouren

Viele Hochschulen bieten virtuelle Campustouren an. Beispiele sind:

Viele weitere Hochschulen stellen ähnliche Angebote auf ihren Webseiten bereit.

Tipp:Tipp: Du hast vor, eine virtuelle Campustour zu unternehmen? Dann benutze Checklisten, um deinen Besuch zu sortieren und zu reflektieren. Du findest sie im Downloadbereich unter diesem Beitrag.

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