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Kosten eines Studiums

Wenn an den staatlichen Hochschulen in Deutschland auch derzeit keine Studiengebühren verlangt werden, so ist ein Studium dennoch nicht kostenfrei. Erfahre, welche Kosten zu erwarten sind.

An privaten Hochschulen musst du in der Regel Gebühren für das Studium bezahlen.

An allen Hochschulen fällt für jedes Semester der sogenannte Semesterbeitrag an. Diesen musst du in der Regel bei der Einschreibung oder der sogenannten Rückmeldung für das kommende Semester bezahlen. Im Semesterbeitrag sind Verwaltungsgebühren und der Sozialbeitrag enthalten. Der Sozialbeitrag geht an das Studentenwerk, davon werden Angebote wie Mensa oder Wohnheime finanziert.

Gut zu wissen: An manchen Hochschulen ist im Beitrag ein Semesterticket enthalten. Das berechtigt Studierende dazu, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Der Semesterbeitrag ist je nach Hochschule unterschiedlich hoch.

Das hängt von vielen Faktoren ab – zum Beispiel, in welcher Stadt du lebst oder ob du bei deinen Eltern wohnst. Grundsätzlich geben Studierende am meisten Geld für Miete aus, gefolgt von Ernährung. Außerdem brauchst du Geld für (Zug-)Fahrten, Kleidung, Telefon und Internet sowie natürlich Lernmittel. Durchschnittlich stehen Studierenden laut der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks 918 Euro pro Monat dafür zur Verfügung. Einen Teil davon wenden sie auch für ihre Freizeit auf.

Gut zu wissen: Wie viel Geld du brauchst, kommt auch auf deine Lebensumstände und dein persönliches Verhalten an. Wohnst du alleine oder in einem günstigen Wohnheim? Hast du ein eigenes Auto oder fährst du mit dem Rad? Wie viel Geld gibst du für Kleidung und Freizeitaktivitäten aus? All diese Faktoren beeinflussen deine Ausgaben.

Für Frauen, die ein Kind erwarten, Mütter und Väter mit Kind sowie für Menschen mit Pflegeaufgaben oder Behinderungen ist es oft schwierig, ein Studium zu beginnen oder fortzusetzen. Für diese und ähnliche Situationen bieten Hochschulen Teilzeitstudiengänge oder Urlaubssemester an.

Die Studienberatungsstellen bzw. die Beratungsstellen für Studierende mit Kind der Hochschulen unterstützen bei der Organisation des Studiums und bei offenen Fragen. Empfehlenswert ist es auch, den Dozenten/die Dozentin direkt zu kontaktieren, um frühzeitig Absprachen zu treffen.

Die Hochschulen können Studierenden mit Kind auch Erleichterungen anbieten, wie beispielsweise von der Prüfungsordnung abweichende, individuelle Regelungen. Weitere Informationen hierzu geben die Prüfungsämter.

Als Ansprechpartner/in für Karriereplanung und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben die Hochschulen eine/n Gleichstellungsbeauftragte/n. Verschiedene Hochschulen unterstützen auch mit Mentoring-Programmen. Für eine begrenzte Zeit begleitet dabei eine Mentorin oder ein Mentor beim komplexen Studienalltag.

Auch bei einem Auslandssemester oder Auslandspraktikum unterstützt die Hochschule bei der Planung. Über das EU-Programm ERASMUS+ können Studierende mit Kind neben der regulären Unterstützung einen Sonderzuschuss erhalten.

Weitere Informationen gibt es auch bei der Studienberatung der Agentur für Arbeit vor Ort.