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Jobben neben dem Studium

Ein Nebenjob kann helfen, dein Studium zu finanzieren oder die Haushaltskasse aufzubessern. Idealerweise sammelst du dabei Erfahrungen, die auch für dein Studium relevant sind.

Studentische Hilfskräfte (manchmal auch „Hiwis“ genannt) arbeiten neben dem Studium an der Hochschule. Die Aufgaben sind sehr vielfältig. Sie helfen etwa dem Lehrpersonal, Seminare vorzubereiten, assistieren bei Experimenten oder erledigen Verwaltungsaufgaben. Meist wirst du dabei nach Stunden bezahlt.

Gut zu wissen: Versuche, eine Tätigkeit als studentische Hilfskraft in deinem Institut oder deiner Fakultät zu finden. Dies kann dir im Studium weiterhelfen und vielleicht auch bei der späteren Jobsuche.

Als Werkstudentin oder Werkstudent arbeitest du neben dem Studium in einem Unternehmen. Während der Vorlesungszeit darfst du maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten. Die Grenze gilt nicht in den Semesterferien. Optimal ist es, wenn deine Aufgaben inhaltlich mit dem Studium zu tun haben. So kannst du theoretische Kenntnisse in der Praxis anwenden. Außerdem erhältst du frühzeitig Bezug zum späteren Berufsleben.

Gut zu wissen: Einige Studierende schreiben ihre Abschlussarbeit als Werkstudentin oder Werkstudent in einem Unternehmen. Wenn du Glück hast, kann das im Anschluss sogar zu einer Beschäftigung führen.

Unter einem Minijob versteht man eine geringfügige Beschäftigung. Damit verdienst du nicht mehr als 450 Euro im Monat. Du zahlst in der Regel keine Steuern. Lediglich in die gesetzliche Rentenversicherung muss eingezahlt werden. Davon kannst du dich befreien lassen, hast dann aber später weniger Rentenansprüche.

Kurzfristig beschäftigt bist du, wenn dein Job auf 70 Tage oder 3 Monate im Jahr befristet ist. Die Höhe des Verdienstes sowie die geleisteten Arbeitsstunden sind dabei unerheblich. Außerdem fallen keine Abgaben für die Sozialversicherung an. Allerdings musst du Lohnsteuer zahlen.

Gut zu wissen: Diese Art der Beschäftigung wird oft für Tätigkeiten in den Semesterferien gewählt.

 

Wenn du einen Nebenjob suchst, musst du die Initiative ergreifen.

  • Stellen an der Hochschule findest du etwa übers schwarze Brett oder die Homepage. Manche Hochschulen haben eigene Jobvermittlungen für Studierende.
  • Ansonsten hilft dir deine Arbeitsagentur, befristete Stellen zu finden. Auch in der Jobsuche kannst du fündig werden.
  • Extra für Minijobs gibt es die Minijob-Zentrale, die zum Beispiel eine Haushaltsjob-Börse anbietet.

Grundsätzlich hast du auch als Studentin oder Student Anspruch auf derzeit 8,84 Euro Mindestlohn. Ausnahmen sind:

  • im Lehrplan deines Studiengangs vorgeschriebene Praktika und
  • Praktika zur Berufsorientierung, die nicht länger als drei Monate dauern.

Ob bei deinem Praktikum der Mindestlohn zu zahlen ist, kannst du am einfachsten mit dem Klickpfad Mindestlohn und Praktikum überprüfen.

Wenn du zu viel arbeitest oder zu viel verdienst, kann das negative Folgen haben. Deshalb solltest du die Grenzwerte immer im Auge haben. Hier sind die wichtigsten:
 

  Was? Grenzwert?
  BAföG Freibetrag: 450 Euro pro Monat
  Familienversicherung Höchstens 415 Euro pro Monat (bei Minijob: 450)
  Studentische Pflichtversicherung

Nicht mehr als 20 Stunden Arbeit pro Woche; Ausnahmen:
z. B. vorlesungsfreie Zeit

  Steuern Grundfreibetrag 8.652 Euro (2016)  
Kindergeld Im Masterstudium: nicht mehr als 20 Stunden pro Woche
  • Die Minijob-Zentrale informiert über das Thema Studierende als Minijobber.
  • Auf studienwahl.de kannst du viele weitere Informationen rund um das Thema Jobben nachlesen.
  • Weitere Tipps und Erfahrungsberichte findest du bei abi.de.
  • Informationen zum Jobben neben dem Studium bieten auch die Studentenwerke.