Bewerbung

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Hinweis: Einige dieser Videos wurden aus den eingestellten Portalen abi.de bzw. planet-beruf.de in das neue meinBERUF-Portal übernommen.

In diesem Video erzählt dir Eva mehr über die drei Unterlagen, die in deine Bewerbung gehören: Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse.

Du willst wissen, wie du aus mehreren Dokumenten, wie zum Beispiel Lebenslauf und Anschreiben, eine PDF-Datei erstellst? Dieses Video gibt dir eine genaue Anleitung.

In diesem Video erklärt dir Noah, wie du Bewerbungsportale nutzen und ein Online-Bewerbungsformular ausfüllen kannst, um dich auf eine Stellen zu bewerben.

Wie verhält man sich richtig im Vorstellungsgespräch? In diesem Video werden verschiedene Szenarien gezeigt, und du erfährst, wie du dich am besten verhältst.

In diesem Video gibt dir Adrian hilfreiche Tipps, wie man am besten ein Online-Vorstellungsgespräch führt.

In diesem Video bekommst du einen Einblick, was in einem Assessment Center passiert, wie du dich vorbereiten kannst und was du vor Ort beachten solltest.

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Hinweis: Einige dieser Podcasts wurden aus den eingestellten Portalen abi.de bzw. planet-beruf.de in das neue meinBERUF-Portal übernommen.

In diesem Podcast sprechen Klaus und Mandy Rusch, Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit, über Bewerbungen für einen Ausbildungs- oder Studienplatz und worauf es wirklich ankommt, um zu überzeugen.

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Jingle: abi», dein Podcast für die Berufsorientierung

abi»: Herzlich willkommen zum abi» Podcast. Mein Name ist Klaus und heute geht es um die Bewerbung – der erste entscheidende Schritt auf dem Weg zum Ausbildungsplatz, zum Studienplatz oder zum dualen Studium. Ein durchdachter und professionell gestalteter Bewerbungsprozess kann hier den entscheidenden Unterschied ausmachen. Aber worauf kommt es wirklich an, um zu überzeugen? Bei Bewerbungen für Ausbildungen stehen oft Praxis und Berufstauglichkeit im Vordergrund, während bei Studienbewerbungen eher akademische Motivation und Zielstrebigkeit eine Rolle spielen. Ein duales Studium vereint beide Anforderungen und erfordert daher eine besondere Vorbereitung. Um dieses Thema etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, unterhalte ich mich heute mit Mandy Rusch, Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit in Leipzig. Hallo, Frau Rusch.

Mandy Rusch: Ja, hallo. Ich grüße Sie.

abi»: Worin unterscheiden sich denn Bewerbungen für Ausbildungsplätze, Studienplätze oder duale Studiengänge?

Mandy Rusch: Die Bewerbungen um eine Ausbildungsstelle beziehungsweise um ein duales Studium ähneln sich, aber nicht die Bewerbungen zu einer Hochschule beziehungsweise zu einem Studiengang. Wir können ja gerne mal mit der Ausbildung und mit dem dualen Studium beginnen, denn hierbei handelt es sich tatsächlich noch um eine ganz komplette Bewerbungsunterlage. Das heißt also, hier muss sich der Bewerber oder die Bewerberin wirklich mit einem Anschreiben, mit einem tabellarischen Lebenslauf, gern auch noch mit einem Bewerbungsfoto bewerben. Diesen beiden Unterlagen folgen dann die Zeugnisse. Im besten Falle das letzte Zeugnis. Ich empfehle aber auch gern noch das vorletzte oder das vorvorletzte mit reinzulegen, wenn es denn besser war als das letzte Zeugnis, ist es noch wichtig, ja sich doch ins beste Licht zu rücken. Und das macht man dann natürlich auch mit einem besseren Zeugnis. Und wenn die Zeugnisse beigelegt sind, dann wäre jetzt Zeit Praktika Nachweise, Teilnahmebescheinigungen an Wettbewerben, wie „Jugend forscht“ oder man hat an „sozialgenial“ teilgenommen und da wäre es auch gut, entsprechende Teilnahmebescheinigungen mit hineinzulegen.

Jetzt habe ich gesagt hineinzulegen – das passiert ja physisch in den seltensten Fällen noch. Die meisten wünschen ja eine Onlinebewerbung. Das heißt also, all diese Unterlagen kommen dann in eine Datei, in eine PDF-Datei, und werden dem Arbeitgeber online zugeschickt. Jetzt gibt es aber auch Unternehmen, die haben schon Bewerbungsportale. Das heißt also, hier an der Stelle ist dann eher ein Hochladen angesagt. Das ist also die eine Seite.

Geht es aber um eine Bewerbung zu einem Studium an einer Hochschule oder Universität, sieht das Auswahlverfahren beziehungsweise das Bewerbungsverfahren ganz anders aus. Denn hier habe ich teilweise sogar weniger vorzunehmen, denn hier geht es mitunter tatsächlich nur darum, einen Onlineantrag auszufüllen. Entweder auf der Webseite der Hochschule oder mein Studiengang nimmt am sogenannten DOSV-Verfahren teil, das heißt, hier muss ich mich dann über ein zentrales Bewerbungsportal, nämlich Hochschulstart, bewerben. Und das geht dann wirklich sehr formal zu. Ich muss also dann online mich registrieren lassen und schicke dann die Anträge weg.

abi»: Wie wichtig ist es denn, Bewerbungsunterlagen gezielt auf die jeweilige Stelle oder auf das Studienfach zuzuschneiden?

Mandy Rusch: Ganz, ganz, ganz, ganz wichtig. Einfach eine 0815-Bewerbung fertig zu machen und die gefühlt jetzt an alle Firmen zu schicken, das ist nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Hier wäre es schon schön, der Bewerber oder die Bewerberin machen sich Gedanken, warum sie bei dem Unternehmen die Ausbildung oder das duale Studium machen möchten. Deshalb empfiehlt sich vielleicht im Einleitungsabsatz schon ein paar Sätze zum Unternehmen zu formulieren, warum man gerne dorthin möchte oder was einfach das Unternehmen auch auszeichnet. Und dann sollte im folgenden Abschnitt dann auch eine Begründung kommen, warum ich denn diese Ausbildung oder dieses duale Studium absolvieren möchte. Es ist einfach auch für einen selber natürlich auch gut, sich dadurch mit dem Betrieb einfach auch ein bisschen mehr auseinanderzusetzen. Und am Ende will man vielleicht gar nicht hin, weil einfach das Portfolio vielleicht nicht zusagt und so weiter. Es sind also im Endeffekt auch wichtige Informationen für den Bewerber oder die Bewerberin.

abi»: Welche Tipps hätten Sie denn, um im Anschreiben und im Lebenslauf die eigenen Stärken und Persönlichkeit authentisch darzustellen?

Mandy Rusch: Was immer gut hilft, ist sich damit auseinanderzusetzen, welche Fähigkeiten und Interessen der Beruf wünscht oder braucht. Da hilft auf jeden Fall, BERUFENET sich erst mal vorzunehmen. Das ist ja eine Datenbank der Bundesagentur für Arbeit. Hier findet man unter der Rubrik Zugang und Anforderungen eine Übersicht über geforderte Interessen und Fähigkeiten. Und das kann ich mit meinen Interessen abgleichen und habe damit schon mal einen sehr guten Einstieg. Des Weiteren helfen an der Stelle auch einschlägige praktische Erfahrungen, die ich dann schon mal mit einsetzen kann. Ich kann das mit untermauern, dass ich eben aufgrund meiner praktischen Erfahrungen meine Fähigkeiten da schon mal unter Beweis gestellt habe.

abi»: Worauf sollten Bewerberinnen und Bewerber denn besonders achten, vor allem wenn sie noch wenig Praxiserfahrung haben, also noch keine Praktika gemacht haben oder noch nie sich beworben haben?

Mandy Rusch: Da wäre es schön, wenn zum Beispiel auch im Anschreiben der Bewerber selber den Vorschlag unterbreitet, bevor die Ausbildung beginnt, die Bereitschaft besteht, ein Praktikum zu absolvieren. Und je weniger man quasi selber praktische Erfahrungen hat, umso mehr sollte dann auch der Berufswunsch begründet werden. Hier hilft auch wieder BERUFENET, weil da natürlich die ganzen Aufgaben beschrieben sind. Man muss das Rad an der Stelle nicht neu erfinden, sondern man kann hier wirklich darauf aufbauen und sagen: „Hier, ich habe mich mit den Inhalten des Berufes oder des dualen Studiengangs auseinandergesetzt. Und diese Aufgabenbeschreibungen entsprechen auch meinen Interessen.“

abi»: Im nächsten Schritt kommt ja jetzt das, wovor sich viele fürchten: das Bewerbungsgespräch. Wie können sich denn junge Menschen auf Vorstellungsgespräche vorbereiten?

Mandy Rusch: Also nie unvorbereitet reingehen! Das ist erst mal das oberste Credo. Es gilt immer, sich auf jedes Gespräch, egal ob online oder in physischer Form, es gilt, sich immer darauf vorzubereiten. Das heißt, als Erstes mache ich mir Gedanken: „Wie kann ich das Unternehmen pünktlich erreichen, was ziehe ich an?“ Beziehungsweise „Was nehme ich denn alles mit?“ Im optimalen Fall bringe ich auch noch mal das Anschreiben beziehungsweise meine Unterlagen mit, um einfach noch mal die fünf Minuten, die ich dann in der Regel noch vor dem Zimmer sitze, mir noch mal durchzulesen: „Was habe ich denn eigentlich damals geschrieben?“

Und dann im Gespräch gilt es, durchaus viele Dinge zu beachten. Nämlich zum einen: Ich brauche eine gute Körperhaltung. Gestik und Mimik sind ja ganz entscheidend. Lächeln, freundlich sein, offen sein, sympathisch wirken, auf die gegenübersitzenden Personen eingehen, Blickkontakt halten. Natürlich dann auch auf die Frage hin „Stellen Sie sich mal bitte kurz vor und begründen Sie Ihren Berufswunsch“, dass dann auch der Bewerber, die Bewerberin nicht nach zwei Sätzen aufhört mit Erzählen, sondern tatsächlich also wirklich vier bis fünf Minuten am Stück redet und dem Gegenüber auch sagt „Was ist meine Motivation?“, „Warum habe ich mich denn hier für diesen Beruf entschieden und dann natürlich auch für diese Firma?“ Da kommt eben noch mal der andere Aspekt dazu. Ich habe mich natürlich im Vorfeld auch über das Unternehmen zu informieren, was also im Anschreiben schon ein bisschen angeklungen ist. Das ist jetzt quasi noch mal die Vertiefung. Es geht jetzt hier darum, zu zeigen und zu sagen „Warum gefällt mir dieses Unternehmen denn?“ Es kommt sehr, sehr, sehr wahrscheinlich eine Frage „Warum hast du dich bei uns beworben?“ Und darauf kann ich mich natürlich dann auch vorbereiten.

abi»: Was würden Sie Schülerinnen und Schülern raten, die sich in dem gesamten Bewerbungsprozess unsicher fühlen?

Mandy Rusch: Hier würde ich sagen: Übung macht den Meister. Viele Bewerbungen schreiben, um auch zu vielen Gesprächen geladen zu werden, weil es kann dann schon vorkommen, dass das erste Gespräch ein bisschen in die Hose geht und man sagt „Och nee, das ist mir jetzt gar nicht gut gelungen.“ Aber spätestens das fünfte, sechste, siebte Gespräch wird dann schon routinierter und man gewinnt auch eine Selbstsicherheit. Nach jedem Gespräch kann ich mich auch noch mal für den Moment zurückziehen und mir dann auch noch mal Fragen aufschreiben, die der Arbeitgeber mir gestellt hat. Weil sehr wahrscheinlich kommen ähnliche Fragen dann in einem nächsten Gespräch und so kann ich mich dann darauf vorbereiten und natürlich immer wieder üben, üben. Ein nächstes Gespräch und noch ein Gespräch und dann merkt man im Lauf der Zeit, dass es dann einem dann doch immer besser von der Hand geht.

abi»: Welche Ressourcen oder Angebote können unsere Zuhörerinnen und Zuhörer denn nutzen, um ihre Bewerbung zu verbessern?

Mandy Rusch: Auf jeden Fall abi.de. Das ist eine Seite, die ich sehr, sehr empfehle, da ganz viele Informationen und Tipps gegeben werden zum Schreiben von Bewerbungen, aber auch zur Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen. Noch mal ein ganz wichtiges Auswahlinstrument ist ja das Assessment-Center, und auch hier sind noch mal ganz wichtige Informationen hinterlegt. Also das empfehle ich vielen Bewerbern und Bewerberinnen, sich da zu informieren. Und eine weitere Seite ist auch noch mal planet-beruf.de. Und hier sind auch noch mal ganz, ganz viele Informationen zum Bewerbungsverfahren hinterlegt.

abi»: Vielen, vielen Dank.

Mandy Rusch: Ja, sehr gern.

abi»: Ihr habt es gerade schon gehört. Wenn ihr euch zum Thema Bewerbung noch weiter informieren wollt, schaut bei abi.de in die Rubrik „Bewerbung“. Dort findet ihr alles zum Thema Bewerbung auf Ausbildungsplätze, Studienplätze oder duale Studiengänge, aber auch zu Tests und Assessment-Centern, Bewerbungsmappen oder zum Vorstellungsgespräch. Das war dein abi» Podcast. Redaktion und Produktion: Klaus Harfmann für den Meramo Verlag im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit.

In diesem Podcast wird dir erklärt, was alles zur Bewerbung gehört und welche Unterlagen du brauchst.

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planet-beruf.de Sprecher/in 1: Berufswahl – Mein Weg: Der Podcast von planet-beruf.de für Schülerinnen und Schüler

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Bewerbungsunterlagen erstellen – einfach erklärt

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Du hast dich für einen Ausbildungsberuf entschieden. Glückwunsch, der erste Schritt ist geschafft! Als nächstes schreibst du eine Bewerbung. Mit guten Bewerbungsunterlagen punktest du bei deinem möglichen Arbeitgeber. Der Betrieb macht sich damit ein Bild von dir und deinen Stärken.
Was alles zur Bewerbung gehört und welche Unterlagen du brauchst, erfährst du hier.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Wie funktioniert eigentlich eine Bewerbung?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Es gibt verschiedene Arten, sich zu bewerben. Zum Beispiel die Online-Bewerbung per E-Mail oder Online-Formular oder die klassische Bewerbung mit der Post. Der Betrieb sagt dir, welche Bewerbungsform er sich wünscht. Meistens steht das in der Stellenanzeige. Manchmal kannst du ein Bewerbungs-Video schicken.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Auf was muss ich bei meiner Bewerbung achten?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Eine klassische Bewerbung besteht aus einem Anschreiben und einem Lebenslauf. Im Anschreiben zeigst du, dass du die oder der Richtige für den Ausbildungsplatz bist, um den du dich bewirbst.
In die Kopfzeile trägst du deine Adresse und die der Firma ein. Wichtig ist, dass du die richtige Ansprechperson nennst und in der Anrede ansprichst. Danach beschreibst du, warum du genau diese Ausbildung machen willst. Du schreibst, was dich daran interessiert, ob du schon ein Praktikum in dem Bereich gemacht hast und welche deiner Stärken du für diese Tätigkeit einbringen kannst. Erkläre auch, warum du dich gerade bei diesem Unternehmen bewirbst.
Achte darauf, dass du keine Rechtschreibfehler machst. Am besten fragst du jemanden, ob sie oder er noch einmal über deine Bewerbung schaut. Auf planet-beruf.de findest du ein Musteranschreiben, das dir bei deinem Anschreiben hilft.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Was gehört noch zur Bewerbung?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Nach dem Anschreiben folgt dein Lebenslauf. Dort stehen Infos zu dir. Dazu gehören: dein Name, deine Adresse, dein Geburtsdatum, von wann bis wann du auf welche Schule gegangen bist, welchen Schulabschluss du hast und welche Praktika du gemacht hast. Du kannst ein Foto von dir hinzufügen, das du am besten von einer Fotografin oder einem Fotografen machen lässt. Als Vorlage kannst du den Muster-Lebenslauf auf planet-beruf.de nutzen.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Was mache ich mit meinen Zeugnissen?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Kopien von deinen Schulzeugnissen und Bescheinigungen für Praktika fügst du nach dem Lebenslauf ein. Damit ist deine Bewerbung vollständig. Deine Dokumente kommen dann alle in eine Bewerbungsmappe. Oder du hast die Dokumente als Scans auf dem Computer und fügst sie alle zu einer PDF-Datei zusammen. Die verschickst du dann im Anhang einer E-Mail.
Übrigens: Im Berufsinformationszentrum (BiZ) gibt es Computer, Scanner und Drucker. Damit kannst du deine Bewerbung schreiben und ausdrucken, Unterlagen einscannen und deine Bewerbung verschicken.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Worauf achte ich bei einer Online-Bewerbung?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Bei einer Online-Bewerbung schickst du deine Bewerbung per E-Mail. Suche dir die Ansprechpartnerin oder den Ansprechpartner aus der Stellenanzeige heraus und leite deine Bewerbungsunterlagen als ein PDF-Dokument an sie oder ihn weiter. In der E-Mail weist du auf deine Bewerbungsunterlagen im Anhang hin. Auch hier ist es wichtig, dass du Rechtschreibfehler vermeidest und dein Anhang nicht zu groß ist, also wenige Megabyte nicht überschreitet. Achte darauf, dass deine E-Mail-Adresse seriös ist, z.B. Vorname- Punkt-Nachname-at-mailmuster.de. Und kontrolliere, ob deine Bewerbungsunterlagen vollständig sind, bevor du sie abschickst.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Ich habe meine Bewerbungsunterlagen verschickt. Was mache ich nun?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Jetzt heißt es abwarten. Entweder wirst du per E-Mail benachrichtigt oder du bekommst einen Anruf. Schaue immer wieder in deinen Spam-Ordner, um nichts zu verpassen, falls die Antwort dort landet.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Noch mehr zum Thema Bewerbung findest du unter Wie bewerbe ich mich?.

Mach dich schlau, es lohnt sich!

In diesem Podcast bekommst du Tipps für dein Bewerbungsfoto.

Textversion des Podcast zum Lesen (Audio-Transkript)

planet-beruf.de Sprecher/in 1 (Nastasja): Berufswahl - Mein Weg: Der Podcast von planet-beruf.de für Schülerinnen und Schüler

planet-beruf.de Sprecher/in 2 (Angelo): Tipps für dein Bewerbungsfoto - einfach erklärt

Nastasja: Hi, ich bin Nastasja und das ist Angelo.

Angelo: Hallo auch von mir!

Nastasja: In der heutigen Podcastfolge geht es darum, was ein gutes Bewerbungsfoto ausmacht. Und wo du es am besten in deiner Bewerbung platzierst.

Angelo: Moment mal, ich dachte das Thema Bewerbungsfoto sei durch …

Nastasja: Da hast du grundsätzlich Recht. Es ist schon seit vielen Jahren nicht mehr erlaubt, dass Unternehmen ein Bewerbungsfoto verlangen.

Angelo: Sag ich doch die ganze Zeit!

Nastasja: Jetzt warte doch mal. Also, Fotos dürfen nicht gefordert werden, weil Unternehmen in Versuchung kommen könnten, die Bewerberin oder den Bewerber zu nehmen, der ihnen auf den Fotos am besten gefällt. Und genau das ist nicht erlaubt. Trotzdem sind Bewerbungsfotos immer gerne gesehen. Viele Personalverantwortliche finden es gut, wenn sie vorab sehen, mit wem sie es bald zu tun haben könnten.

Angelo: Okay, das habe ich kapiert. Es ist also meine Entscheidung, ob ich ein Bewerbungsfoto mitschicke oder nicht. Was muss ich denn beachten, wenn ich mich dafür entscheide?

Nastasja: Eine ganze Menge! Ein Kinderfoto geht natürlich nicht, auch kein Foto vom letzten Urlaub oder das …

Angelo: Schau mal, das tolle Selfie von mir! Kann ich das für meine Bewerbung verwenden?

Nastasja: Das ist wirklich super! Lass trotzdem besser die Finger davon. Meistens ist ein Selfie nicht geeignet für ein Bewerbungsfoto: es hat den falschen Bildausschnitt, ist zu nah an der Kamera fotografiert, hat keine gute Belichtung oder man sieht den Schatten deines Smartphones. Das spricht alles gegen ein Selfie.

Angelo: Mhm …, heißt das, ich sollte für mein Bewerbungsfoto also am besten in ein professionelles Fotostudio gehen?

Nastasja: Das ist am einfachsten. Wenn du eine sehr gute digitale Kamera oder Handykamera hast und einige Punkte beachtest, kannst du dein Bewerbungsfoto aber auch selbst schießen. Ich erkläre dir gleich, was wichtig ist. Wenn du aber auf Nummer sicher gehen willst, gehe zu einer Fotografin oder einem Fotografen. Das sind Profis und die Investition lohnt sich!

Angelo: Du machst es ja ganz schön spannend! Verrätst du mir jetzt endlich, was ein gutes Bewerbungsfoto ausmacht?

Nastasja: Nur keine Hektik … Wichtig ist erstens der Hintergrund. Er sollte neutral sein. Muster oder Ähnliches lenken ab. Zweitens deine Kleidung: Wähle ein Outfit, das zu deinem Wunschberuf passt und in dem du dich wohl fühlst. Die Kleidung sollte natürlich gut sitzen, sauber und im Idealfall gebügelt sein. Meinst du, du kriegst das hin?

Angelo: Logo!

Nastasja: Nächstes Thema: Haare und Make-up. Auch hier gilt: Nicht übertreiben! Die Hauptsache ist ein gepflegtes Äußeres. Zum Schluss die Körperhaltung. Finde eine Pose, in der du dich wohlfühlst und bleib natürlich. Setze oder stelle dich aufrecht hin und achte auf eine gute Körperspannung. Jetzt nur noch direkt in die Kamera schauen, natürlich lächeln und Auslöser drücken.

Angelo: Gut so?

Nastasja: Ja, genau so, Angelo, jetzt bitte noch atmen!

Angelo: Okay! Und was ist mit der Bearbeitung von Bildern? Wie sieht es da aus? Hast du da auch noch einen Tipp?

Nastasja: Na klar! Das beste Bewerbungsfoto ist das, auf dem du dich selbst wiedererkennst. Das heißt, extreme Filter oder starke Retusche kommen nicht gut an.

Angelo: Okay, danke! Wenn du mit jetzt noch sagst, wo ich mein Foto in der Bewerbung am besten unterbringe, bin ich wunschlos glücklich.

Nastasja: Wenn‘s weiter nicht ist … Es kommt darauf an, ob du ein Deckblatt verwendest oder nicht. Hast du denn eines?

Angelo: Ja. Ein Deckblatt, das habe ich.

Nastasja: Dann fügst du das Bild direkt im Deckblatt ein, bevor du es speicherst und ausdruckst. Wenn du kein Deckblatt hast, platzierst du das Foto auf deinem Lebenslauf oben rechts.

Angelo: Super. Jetzt kann nichts mehr schief gehen.

Nastasja: So, das waren meine wichtigsten Tipps zum Bewerbungsfoto. Wenn du alles nochmal genau nachlesen willst und mehr Tipps bekommen möchtest, dann checke auf planet-beruf.de die Beiträge zum Thema. Du findest sie unter Foto, Anlagen und Versand.

Mach dich schlau! Es lohnt sich.

In diesem Podcast lernst du, welche Fehler bei einer E-Mail-Bewerbung häufig vorkommen und wie du sie vermeiden kannst.

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planet-beruf.de Sprecher/in 1: Berufswahl - Mein Weg: Der Podcast von planet-beruf.de für Schülerinnen und Schüler

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Häufige Fehler bei der E-Mail-Bewerbung - einfach erklärt

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Die Zukunft ist digital. So sieht es auch bei der Bewerbung aus. Bewerbungen online zu versenden, ist für dich sicher nichts Neues.

Bei großen Firmen bewirbst du dich heute zum Beispiel oft mit Bewerbungsformularen. Du füllst dabei online vorgegebene Felder mit deinen Daten aus.

Im Unterschied dazu gibt es die E-Mail-Bewerbung. Wie bei der Bewerbung in Papierform schreibst du hier ein Anschreiben und einen Lebenslauf. Außerdem fügst du deine Zeugnisse und weitere Bescheinigungen, etwa für Praktika, hinzu. Per E-Mail sendest du deine Unterlagen an die Empfängerin bzw. den Empfänger.

Aber Achtung, bei der E-Mail-Bewerbung kommen oft Fehler vor, die eigentlich leicht zu vermeiden sind. Wie du das machst, erzählen wir dir im Podcast.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Wohin sende ich die E-Mail Bewerbung?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Deine Bewerbung sendest du an die Ansprechperson für Ausbildungen im Unternehmen. Das ist oftmals die Personalleiterin oder der Personalleiter.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Wie finde ich heraus, wohin ich meine Bewerbung sende?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Die Kontaktdaten der Ansprechperson für deine Bewerbung findest du in der Stellenausschreibung. Wenn du dir unsicher bist, rufe vorher im Unternehmen an. Frage, an wen du deine Bewerbung im Unternehmen senden darfst.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Was schreibe ich in die Betreffzeile der E-Mail?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: In die Betreffzeile deiner E-Mail schreibst du den Ausbildungsberuf, für den du dich bewirbst. Steht in der Stellenausschreibung eine Referenznummer, dann gebe auch diese an. Referenznummern findest du bei großen Arbeitgebern oder auch in den Stellenanzeigen der Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit. Mit der Referenznummer können Personalverantwortliche oder auch Mitarbeitende der Bundesagentur für Arbeit deine Bewerbung besser einer Ausbildungsstelle zuordnen.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Ist meine eigene E-Mailadresse seriös genug?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Versende deine Bewerbung von einer seriösen E-Mail-Adresse, die deinen vollständigen Vor- und Nachnamen enthält.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Wie schreibe ich im Text der E-Mail höflich?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Achte darauf, dass du den Namen der Empfängerin bzw. des Empfängers richtig schreibst. Rede die Person mit "Sie" an. In eine Bewerbung gehört auch eine höfliche Grußformel am Anfang und am Ende des Anschreibens, z.B.: "sehr geehrte Damen und Herren"; "mit freundlichen Grüßen". Benutze keine Smileys oder lockeren Sprüche, wie du sie zum Beispiel im Chat mit deinen Freundinnen und Freunden verwendest.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Kommt das Anschreiben in den E-Mail Text oder in den Anhang?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Dein Anschreiben gehört in den Anhang. Genauso wie folgende Dokumente: dein Lebenslauf, deine Zeugnisse und weitere Bescheinigungen - zum Beispiel für Praktika. Im E-Mail Text weist du auf diese Dokumente hin.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Wie viele Anhänge darf meine Bewerbungs-E-Mail haben?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Alle Dokumente werden in einem einzigen Anhang zusammengefasst. Am besten verwendest du dafür ein PDF-Format. Im Internet gibt es kostenlose Programme, mit denen du mehrere Dateien zu einem einzigen PDF umwandeln kannst. Gib dem Gesamt-PDF einen aussagekräftigen Namen. Zum Beispiel: "Bewerbung_Maria_Musterfrau (PDF)".

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Tipp: Achte darauf, dass dein Anhang nicht zu groß ist. Viele Unternehmen geben sogar eine maximale Dateigröße vor. In den Dateieigenschaften kannst du die Größe deines Dokuments einsehen.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Was mache ich, bevor ich meine E-Mail-Bewerbung absende?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Kontrolliere zur Sicherheit, ob sich dein Anhang auch öffnet. Bevor du deine E-Mail-Bewerbung dann mitsamt Anhang absendest, solltest du einen Testausdruck machen. Schaue nach, ob alles gut lesbar ist und entferne Tipp- oder Rechtschreibfehler, falls du welche gemacht hast.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Nach vier Wochen immer noch keine Antwort. Was mache ich jetzt?

planet-beruf.de Sprecher/in 1: Schaue täglich in dein E-Mail-Konto, ob du eine Antwort auf deine Bewerbung erhalten hast. Hast du auch im Spam-Ordner nachgeschaut? Wenn du auch dort gar nichts findest, kannst du bei der Firma anrufen und freundlich nachfragen, ob sie deine Bewerbung überhaupt erhalten haben. Bei großen Firmen dauern die Auswahlprozesse oft etwas länger, weil viele Personen beteiligt sind.

Bleib auf jeden Fall am Ball und lass dich nicht entmutigen, sollte es im ersten Anlauf nicht klappen.

planet-beruf.de Sprecher/in 2: Noch mehr zum Thema Bewerbung erfährst du unter planet-beruf.de » Wie bewerbe ich mich?

In diesem Podcast sprechen Nina und Angelo über das Online-Bewerbungsformular und worauf du achten solltest.

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Nina: Berufswahl - Mein Weg: Der Podcast von planet-beruf.de für Schülerinnen und Schüler

Angelo: Online-Bewerbungsformulare - einfach erklärt

Nina: Hey Leute, ich bin’s, Nina!

Angelo: Und ich bin Angelo!

Nina: Heute geht's um Online-Bewerbungsformulare. Angelo möchte sich auf einen Ausbildungsplatz bewerben. Stimmt's, Angelo?

Angelo: Ja, genau. ich würde mich gerne als Medienkaufmann Digital und Print bewerben. Ich weiß nur noch nicht ganz genau, wie ich meine Bewerbungsunterlagen verschicken soll.

Nina: Deine Bewerbung musst du aber meistens nicht mit der Post versenden. Soll ich dir erklären, wie das online mit Bewerbungsformularen geht?

Angelo: Super, ja. Da könnte ich echt ein bisschen Hilfe gebrauchen.Wie bewerbe ich mich denn online mit einem Bewerbungsformular?

Nina: Okay, fangen wir mal ganz von vorne an. Einige Unternehmen haben Online-Bewerbungsportale. Du kannst dich dort anmelden und dir offene Stellen anschauen. Wenn dich eine Stelle dann interessiert, bewirbst du dich direkt über das Online-Bewerbungsformular.

Angelo: Aber jetzt erklär das mal ein bisschen genauer! Was ist denn ein Online-Bewerbungsformular?

Nina: Okay, pass auf: Du hast doch bestimmt schon mal ein Kontaktformular auf einer Internetseite gesehen. Ein Online-Bewerbungsformular ist so was Ähnliches. Du findest es auf der Webseite oder dem Bewerbungsportal der Unternehmen. Dort haben sie ihre freien Stellen ausgeschrieben. Mit dem Bewerbungsformular kannst du dich dann direkt auf die Stelle bewerben. Es hat Eingabefelder, in die du dann deine Daten einträgst. Auch deine Bewerbungsunterlagen kannst du dann dort hochladen.

Angelo: Ach so was! Na klar, das hab ich schon mal gesehen.

Nina: Manche Online-Bewerbungsformulare enthalten auch Fragen, mit denen du dich dann selbst einschätzen musst. Dabei geht es dann um deine Kenntnisse, Fähigkeiten oder auch Soft Skills, also, ob du zum Beispiel teamfähig bist. Mach dir also am Besten vorher bewusst, was du gut kannst und beantworte die Fragen ehrlich. Wenn du das Formular fertig ausgefüllt hast und absendest, bekommst du eine Eingangsbestätigung per Mail. Du kannst dann im Bewerbungsportal den Status deiner Bewerbung abfragen, also ob deine Bewerbung zum Beispiel gerade bearbeitet wird.

Angelo: Das heißt also, ich fülle das Bewerbungsformular aus und schicke es ab. Das war’s?

Nina: Naja, ganz so schnell geht das nicht, Angelo! Denk an deine Bewerbungsunterlagen, die musst du ja noch vorbereiten.

Angelo: Ach so! Stimmt, das hätte ich jetzt schon fast wieder vergessen. Das sind doch dann in der Regel das Anschreiben, der Lebenslauf und wichtige Zeugnisse, oder?

Nina: Genau! Und wenn du magst, ein Bild von dir. Deine Unterlagen brauchst du als PDF-Dateien. Wie du die erstellst, steht im Link in den "Weiterführenden Informationen" am Ende der Seite.

Angelo: Klar, das mach ich.

Nina: Und am besten ist es, wenn noch jemand drüberschaut, bevor du alles hochlädst.

Angelo: Da hast du wahrscheinlich Recht. Und wie geht‘s danach weiter?

Nina: Wenn du dann soweit bist, füllst du das Online-Formular aus und trägst deine ganzen persönlichen Daten ein, also Name, Geburtsdatum und was sonst noch so verlangt wird. Dann kannst du deinen Lebenslauf und deine Zeugnisse hochladen. Und Angelo: Geh sorgfältig vor und nimm dir auch genügend Zeit!

Angelo: Okay, aber dann kann ich alles abschicken, richtig?

Nina: Ja, wenn alles passt, dann kannst du es natürlich abschicken!

Angelo: Wow, das waren schon ganz schön viele Infos! Danke, Nina. Aber ich wette, einen letzten guten Tipp hast du bestimmt noch für mich, oder?

Nina: Verwende wichtige Schlüsselbegriffe, wenn du deine Kenntnisse und Erfahrungen beschreibst. Also, wenn du in einem Praktikum zum Beispiel mit einer bestimmten Software gearbeitet hast, solltest du den vollen Namen der Software unbedingt nennen. Oder wenn du zum Beispiel mit einer speziellen Maschine gearbeitet hast und damit gut umgehen kannst, weil so machst du auf dich aufmerksam und das erhöht dann deine Erfolgschancen, weil die Unternehmen nach diesen Begriffen suchen.

Angelo: Okay, Schlüsselbegriffe. Das hab ich verstanden. Dankeschön, mach's gut!

Nina: Na gerne. Bis bald!

So, ich würde sagen, jetzt steht deiner Online-Bewerbung nichts mehr im Weg, oder? Wenn du noch mehr Infos mehr brauchst, findest du sie unter Digital bewerben.

Klick dich rein! Es lohnt sich.

In diesem Podcast lernst du von Valentina und Florian, wie du ein Auswahlverfahren meisterst, wie Eignungs- und Einstellungstests ablaufen und wie du dich am besten darauf vorbereitest.

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Valentina: Berufswahl - Mein Weg: Der Podcast von planet-beruf.de für Schülerinnen und Schüler

Florian: Auswahlverfahren meistern - einfach erklärt

Valentina: Hey Leute, hier ist Valentina. Florian ist heute auch mit dabei.

Florian: Hallo auch von mir!

Valentina: Wir unterhalten uns heute über den Ablauf von Eignungs- und Einstellungstests und wie man sich am besten darauf vorbereitet. Also, gut aufgepasst!

Florian: Ich dachte immer, ich bewerbe mich bei einem Betrieb, gehe zum Vorstellungsgespräch und mit etwas Glück habe ich dann die Stelle. Welche Rollen spielen denn da jetzt Eignungs- oder Einstellungstests?

Valentina: Das ist tatsächlich nicht immer so, Florian! Es kann sein, dass du dich auf eine Stelle bewirbst und vom Betrieb zu einem Eignungs- oder Einstellungstest eingeladen wirst. Das ist eine Art von Auswahlverfahren. Mit so einem Test wollen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber herausfinden, ob du dich für deinen Wunschberuf eignest.

Florian: Ach so, verstehe. Wie läuft denn so ein Test genau ab?

Valentina: Bei einem Einstellungstest bekommst du Aufgaben aus ganz verschiedenen Bereichen, die du in einer bestimmten Zeit bearbeiten musst. Je nachdem, wo und für welchen Ausbildungsberuf du dich bewirbst, können die Bereiche ein bisschen unterschiedlich sein. Meistens geht es aber um Deutsch, Mathe, Technisches Verständnis, Konzentration und Fragen zu deinem Allgemeinwissen.

Florian: Puh, wie in der Schule! Heißt das jetzt, dass ich für so einen Test vorher richtig lernen muss?

Valentina: Erst mal tief durchatmen! Ein bisschen Aufregung ist natürlich ganz normal. Und du bist nicht in der Schule, also wirst du auch nicht benotet! Aber es lohnt sich, wenn du dich gut auf den Test vorbereitest. Schließlich geht es ja um deinen Wunschberuf. Und du möchtest dem Betrieb zeigen, dass du die oder der Richtige bist!

Florian: Ja klar, da hast du recht! Hast du denn irgendwelche Tipps, wie ich mich auf so einen Test am besten vorbereite?

Valentina: Auf jeden Fall, Florian. Am besten ist es, wenn du dir Testmaterial zum Üben besorgst. Übungsmaterial findest du zum Beispiel in der Orientierungshilfe zu Auswahltests der Bundesagentur für Arbeit, auf Downloads zur Bewerbung.

Was ich dir empfehlen kann: Frische dein Allgemeinwissen auf! Am besten informierst du dich über aktuelle Themen in Zeitschriften und in den Nachrichten. Dann solltest du die Testsituation einmal durchspielen und dir eine Zeit für die Aufgaben setzen. So wie bei einem richtigen Test. Stell dir zum Beispiel für 20 Fragen zum Allgemeinwissen einen Timer für 25-30 Minuten.

Florian: Okay, das werde ich so auf jeden Fall machen. Und ganz allgemein, was sollte ich denn vorher noch beachten?

Valentina: Sei am besten fit und ausgeschlafen. Wie bei einem Vorstellungsgespräch gilt natürlich auch hier: Sei pünktlich! Lieber ein bisschen zu früh als zu spät. Zieh dir ein Outfit an, das du auch beim Vorstellungsgespräch tragen würdest und in dem du dich wohlfühlst. Und erkundige dich vorher, wo genau du hinmusst!

Florian: Danke, Valentina. Das hilft mir jetzt schon mal weiter! Ich denke, wenn ich diese Tipps befolge, dann schaffe ich das schon. Aber was mach ich denn, wenn ich im Test nicht alle Fragen beantworten kann?

Valentina: Das kann natürlich passieren. Aber keine Panik! Wenn du nicht alle Aufgaben schaffst, ist das kein Beinbruch. Manchmal kannst du auch gar nicht alle Aufgaben in der vorgegebenen Zeit lösen. Wenn du nicht weiterkommst, mach einfach mit der nächsten Aufgabe weiter.

Florian: Super, da bin ich jetzt auf jeden Fall beruhigt und mach mir nicht mehr so viele Gedanken. Du hast mir heute echt weitergeholfen, Valentina!

Valentina: Gerne, gerne.

Wenn du noch mehr Infos und Tipps zum Thema Eignungs- und Einstellungstests brauchst, dann gehe auf Eignungs-und Einstellungstests. Hier findest du auch Möglichkeiten, um dich auf deinen Auswahltest vorzubereiten.

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Jingle: abi», dein Podcast für die Berufsorientierung

abi»: Herzlich willkommen zum abi» Podcast. Mein Name ist Klaus und heute geht es um die Bewerbung – der erste entscheidende Schritt auf dem Weg zum Ausbildungsplatz, zum Studienplatz oder zum dualen Studium. Ein durchdachter und professionell gestalteter Bewerbungsprozess kann hier den entscheidenden Unterschied ausmachen. Aber worauf kommt es wirklich an, um zu überzeugen? Bei Bewerbungen für Ausbildungen stehen oft Praxis und Berufstauglichkeit im Vordergrund, während bei Studienbewerbungen eher akademische Motivation und Zielstrebigkeit eine Rolle spielen. Ein duales Studium vereint beide Anforderungen und erfordert daher eine besondere Vorbereitung. Um dieses Thema etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, unterhalte ich mich heute mit Mandy Rusch, Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit in Leipzig. Hallo, Frau Rusch.

Mandy Rusch: Ja, hallo. Ich grüße Sie.

abi»: Worin unterscheiden sich denn Bewerbungen für Ausbildungsplätze, Studienplätze oder duale Studiengänge?

Mandy Rusch: Die Bewerbungen um eine Ausbildungsstelle beziehungsweise um ein duales Studium ähneln sich, aber nicht die Bewerbungen zu einer Hochschule beziehungsweise zu einem Studiengang. Wir können ja gerne mal mit der Ausbildung und mit dem dualen Studium beginnen, denn hierbei handelt es sich tatsächlich noch um eine ganz komplette Bewerbungsunterlage. Das heißt also, hier muss sich der Bewerber oder die Bewerberin wirklich mit einem Anschreiben, mit einem tabellarischen Lebenslauf, gern auch noch mit einem Bewerbungsfoto bewerben. Diesen beiden Unterlagen folgen dann die Zeugnisse. Im besten Falle das letzte Zeugnis. Ich empfehle aber auch gern noch das vorletzte oder das vorvorletzte mit reinzulegen, wenn es denn besser war als das letzte Zeugnis, ist es noch wichtig, ja sich doch ins beste Licht zu rücken. Und das macht man dann natürlich auch mit einem besseren Zeugnis. Und wenn die Zeugnisse beigelegt sind, dann wäre jetzt Zeit Praktika Nachweise, Teilnahmebescheinigungen an Wettbewerben, wie „Jugend forscht“ oder man hat an „sozialgenial“ teilgenommen und da wäre es auch gut, entsprechende Teilnahmebescheinigungen mit hineinzulegen.

Jetzt habe ich gesagt hineinzulegen – das passiert ja physisch in den seltensten Fällen noch. Die meisten wünschen ja eine Onlinebewerbung. Das heißt also, all diese Unterlagen kommen dann in eine Datei, in eine PDF-Datei, und werden dem Arbeitgeber online zugeschickt. Jetzt gibt es aber auch Unternehmen, die haben schon Bewerbungsportale. Das heißt also, hier an der Stelle ist dann eher ein Hochladen angesagt. Das ist also die eine Seite.

Geht es aber um eine Bewerbung zu einem Studium an einer Hochschule oder Universität, sieht das Auswahlverfahren beziehungsweise das Bewerbungsverfahren ganz anders aus. Denn hier habe ich teilweise sogar weniger vorzunehmen, denn hier geht es mitunter tatsächlich nur darum, einen Onlineantrag auszufüllen. Entweder auf der Webseite der Hochschule oder mein Studiengang nimmt am sogenannten DOSV-Verfahren teil, das heißt, hier muss ich mich dann über ein zentrales Bewerbungsportal, nämlich Hochschulstart, bewerben. Und das geht dann wirklich sehr formal zu. Ich muss also dann online mich registrieren lassen und schicke dann die Anträge weg.

abi»: Wie wichtig ist es denn, Bewerbungsunterlagen gezielt auf die jeweilige Stelle oder auf das Studienfach zuzuschneiden?

Mandy Rusch: Ganz, ganz, ganz, ganz wichtig. Einfach eine 0815-Bewerbung fertig zu machen und die gefühlt jetzt an alle Firmen zu schicken, das ist nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Hier wäre es schon schön, der Bewerber oder die Bewerberin machen sich Gedanken, warum sie bei dem Unternehmen die Ausbildung oder das duale Studium machen möchten. Deshalb empfiehlt sich vielleicht im Einleitungsabsatz schon ein paar Sätze zum Unternehmen zu formulieren, warum man gerne dorthin möchte oder was einfach das Unternehmen auch auszeichnet. Und dann sollte im folgenden Abschnitt dann auch eine Begründung kommen, warum ich denn diese Ausbildung oder dieses duale Studium absolvieren möchte. Es ist einfach auch für einen selber natürlich auch gut, sich dadurch mit dem Betrieb einfach auch ein bisschen mehr auseinanderzusetzen. Und am Ende will man vielleicht gar nicht hin, weil einfach das Portfolio vielleicht nicht zusagt und so weiter. Es sind also im Endeffekt auch wichtige Informationen für den Bewerber oder die Bewerberin.

abi»: Welche Tipps hätten Sie denn, um im Anschreiben und im Lebenslauf die eigenen Stärken und Persönlichkeit authentisch darzustellen?

Mandy Rusch: Was immer gut hilft, ist sich damit auseinanderzusetzen, welche Fähigkeiten und Interessen der Beruf wünscht oder braucht. Da hilft auf jeden Fall, BERUFENET sich erst mal vorzunehmen. Das ist ja eine Datenbank der Bundesagentur für Arbeit. Hier findet man unter der Rubrik Zugang und Anforderungen eine Übersicht über geforderte Interessen und Fähigkeiten. Und das kann ich mit meinen Interessen abgleichen und habe damit schon mal einen sehr guten Einstieg. Des Weiteren helfen an der Stelle auch einschlägige praktische Erfahrungen, die ich dann schon mal mit einsetzen kann. Ich kann das mit untermauern, dass ich eben aufgrund meiner praktischen Erfahrungen meine Fähigkeiten da schon mal unter Beweis gestellt habe.

abi»: Worauf sollten Bewerberinnen und Bewerber denn besonders achten, vor allem wenn sie noch wenig Praxiserfahrung haben, also noch keine Praktika gemacht haben oder noch nie sich beworben haben?

Mandy Rusch: Da wäre es schön, wenn zum Beispiel auch im Anschreiben der Bewerber selber den Vorschlag unterbreitet, bevor die Ausbildung beginnt, die Bereitschaft besteht, ein Praktikum zu absolvieren. Und je weniger man quasi selber praktische Erfahrungen hat, umso mehr sollte dann auch der Berufswunsch begründet werden. Hier hilft auch wieder BERUFENET, weil da natürlich die ganzen Aufgaben beschrieben sind. Man muss das Rad an der Stelle nicht neu erfinden, sondern man kann hier wirklich darauf aufbauen und sagen: „Hier, ich habe mich mit den Inhalten des Berufes oder des dualen Studiengangs auseinandergesetzt. Und diese Aufgabenbeschreibungen entsprechen auch meinen Interessen.“

abi»: Im nächsten Schritt kommt ja jetzt das, wovor sich viele fürchten: das Bewerbungsgespräch. Wie können sich denn junge Menschen auf Vorstellungsgespräche vorbereiten?

Mandy Rusch: Also nie unvorbereitet reingehen! Das ist erst mal das oberste Credo. Es gilt immer, sich auf jedes Gespräch, egal ob online oder in physischer Form, es gilt, sich immer darauf vorzubereiten. Das heißt, als Erstes mache ich mir Gedanken: „Wie kann ich das Unternehmen pünktlich erreichen, was ziehe ich an?“ Beziehungsweise „Was nehme ich denn alles mit?“ Im optimalen Fall bringe ich auch noch mal das Anschreiben beziehungsweise meine Unterlagen mit, um einfach noch mal die fünf Minuten, die ich dann in der Regel noch vor dem Zimmer sitze, mir noch mal durchzulesen: „Was habe ich denn eigentlich damals geschrieben?“

Und dann im Gespräch gilt es, durchaus viele Dinge zu beachten. Nämlich zum einen: Ich brauche eine gute Körperhaltung. Gestik und Mimik sind ja ganz entscheidend. Lächeln, freundlich sein, offen sein, sympathisch wirken, auf die gegenübersitzenden Personen eingehen, Blickkontakt halten. Natürlich dann auch auf die Frage hin „Stellen Sie sich mal bitte kurz vor und begründen Sie Ihren Berufswunsch“, dass dann auch der Bewerber, die Bewerberin nicht nach zwei Sätzen aufhört mit Erzählen, sondern tatsächlich also wirklich vier bis fünf Minuten am Stück redet und dem Gegenüber auch sagt „Was ist meine Motivation?“, „Warum habe ich mich denn hier für diesen Beruf entschieden und dann natürlich auch für diese Firma?“ Da kommt eben noch mal der andere Aspekt dazu. Ich habe mich natürlich im Vorfeld auch über das Unternehmen zu informieren, was also im Anschreiben schon ein bisschen angeklungen ist. Das ist jetzt quasi noch mal die Vertiefung. Es geht jetzt hier darum, zu zeigen und zu sagen „Warum gefällt mir dieses Unternehmen denn?“ Es kommt sehr, sehr, sehr wahrscheinlich eine Frage „Warum hast du dich bei uns beworben?“ Und darauf kann ich mich natürlich dann auch vorbereiten.

abi»: Was würden Sie Schülerinnen und Schülern raten, die sich in dem gesamten Bewerbungsprozess unsicher fühlen?

Mandy Rusch: Hier würde ich sagen: Übung macht den Meister. Viele Bewerbungen schreiben, um auch zu vielen Gesprächen geladen zu werden, weil es kann dann schon vorkommen, dass das erste Gespräch ein bisschen in die Hose geht und man sagt „Och nee, das ist mir jetzt gar nicht gut gelungen.“ Aber spätestens das fünfte, sechste, siebte Gespräch wird dann schon routinierter und man gewinnt auch eine Selbstsicherheit. Nach jedem Gespräch kann ich mich auch noch mal für den Moment zurückziehen und mir dann auch noch mal Fragen aufschreiben, die der Arbeitgeber mir gestellt hat. Weil sehr wahrscheinlich kommen ähnliche Fragen dann in einem nächsten Gespräch und so kann ich mich dann darauf vorbereiten und natürlich immer wieder üben, üben. Ein nächstes Gespräch und noch ein Gespräch und dann merkt man im Lauf der Zeit, dass es dann einem dann doch immer besser von der Hand geht.

abi»: Welche Ressourcen oder Angebote können unsere Zuhörerinnen und Zuhörer denn nutzen, um ihre Bewerbung zu verbessern?

Mandy Rusch: Auf jeden Fall abi.de. Das ist eine Seite, die ich sehr, sehr empfehle, da ganz viele Informationen und Tipps gegeben werden zum Schreiben von Bewerbungen, aber auch zur Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen. Noch mal ein ganz wichtiges Auswahlinstrument ist ja das Assessment-Center, und auch hier sind noch mal ganz wichtige Informationen hinterlegt. Also das empfehle ich vielen Bewerbern und Bewerberinnen, sich da zu informieren. Und eine weitere Seite ist auch noch mal planet-beruf.de. Und hier sind auch noch mal ganz, ganz viele Informationen zum Bewerbungsverfahren hinterlegt.

abi»: Vielen, vielen Dank.

Mandy Rusch: Ja, sehr gern.

abi»: Ihr habt es gerade schon gehört. Wenn ihr euch zum Thema Bewerbung noch weiter informieren wollt, schaut bei abi.de in die Rubrik „Bewerbung“. Dort findet ihr alles zum Thema Bewerbung auf Ausbildungsplätze, Studienplätze oder duale Studiengänge, aber auch zu Tests und Assessment-Centern, Bewerbungsmappen oder zum Vorstellungsgespräch. Das war dein abi» Podcast. Redaktion und Produktion: Klaus Harfmann für den Meramo Verlag im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit.

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